Zukunftsschmiede

Schon 10 000 Euro für bessere Schul-Ausstattung gesammelt

Schulen besser mit Sachmittel, auch im technischen und digitalen Bereich, ausstatten  – das ist Ziel des neues Sachmittelfonds

Schulen besser mit Sachmittel, auch im technischen und digitalen Bereich, ausstatten – das ist Ziel des neues Sachmittelfonds

Foto: Carmen Jaspersen

Hagen.   Ein Projekt der Hagener Zukunftsschmiede ist schon konkreter als alle anderen: Haupt-, Real- und Gesamtschulen sollen besser ausgestattet werden.

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Viele Projekte sollen noch aus all den Ideen entstehen, die am Montag bei der zweiten Hagener Zukunftsschmiede gesammelt wurden. Ein Projekt sticht dabei heraus, denn es ist über die reine Idee an sich schon viel weiter gediehen: Mit einem Sachmittelfonds sollen Haupt-, Real- und Gesamtschulen im Bereich der Sekundarstufe besser ausgestattet

werden. Und für den Fonds stehen bereits 10 000 Euro bereit. Das Ziel: Es sollen gerade die Schüler gefördert werden, deren Weg in eine betriebliche Ausbildung führen kann und – nach dem Wunsch vieler Hagener Unternehmen – auch viel öfter führen sollte.

Christian Isenbeck hat dieses Projekt maßgeblich als Vertreter des Unternehmervereins vorangebracht. Und sich mit der schon geleisteten Vorarbeit auch ein wenig von dem sonstigen Prinzip der Zukunftsschmiede abgesetzt: „Ich muss zugeben, dass ich mich da mehr an den Zukunftsforen, die vor einigen Jahren stattgefunden haben, orientiert habe. Da sind wir vom Stadtmarketing auch schon mit vorbereiteten Ideen reingegangen.“

Gleichwohl: Böse ist niemand, dass Isenbeck einen ein wenig anderen Weg gegangen ist. Ganz im Gegenteil: In der Arbeitsgruppe waren fünf Lehrerinnen von betroffenen Schulen vertreten. Und die berichteten, wie groß der Bedarf teilweise ist. So gibt es in Schulen noch Röhrenbildschirme im Computerraum – die dürften zum großen Teil älter sein als die Schüler selbst.

Weil Isenbeck schon im Vorfeld nach Geldgebern gesucht hatte, ist nun auch schon geregelt, wie sich die Schulen um die Mittel bewerben können: Alle betroffenen Schulen werden in Kürze angeschrieben, können dann eine Wunschliste erstellen und an

Christian Isenbeck senden. Eine Jury aus Vertretern von SIHK, Kreishandwerkerschaft, Agentur Mark und Unternehmerverein wird dann über die Verteilung der Mittel entscheiden. Schuldezernentin Margarita Kaufmann und Schulfachbereichsleiter Jochen Becker werden beratend der Jury angehören.

Erste Maßnahme präsentieren

Auch wenn das Startkapital für den Fonds schon beachtlich ist: Christian Isenbeck hofft auf noch mehr Unterstützer: „Deshalb setzen wir auch darauf, dass wir bald die erste konkrete Maßnahme an einer Schule präsentieren können, um noch mehr Unterstützer zu gewinnen. Wir freuen uns über jeden, der diese Aktion weiter unterstützt.“

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