Kriminalität

Schüsse auf Auto sind Teil eines Rocker-Konflikts in Hagen

An der Saarlandstraße in Hagen war am Samstag auf ein Auto geschossen worden.

An der Saarlandstraße in Hagen war am Samstag auf ein Auto geschossen worden.

Foto: Alex Talash

Hagen.   Die Schüsse auf ein Auto in Hagen sind Teil eines Rocker-Konflikts zwischen den Bandidos und den Freeway Riders. Zusammenhang zu weiterer Tat.

Die Ermittler in Hagen haben nun erstmals bestätigt, dass die Schüsse auf ein Fahrzeug am Samstagabend Teil einer Auseinandersetzung im Rocker-Milieu zwischen Bandidos und Freeway Riders waren. „Das dürfte eine Rolle gespielt haben“, so Oberstaatsanwalt Bernd Maas auf Anfrage.

Die Ermittler gehen derzeit auch von einem Zusammenhang mit dem Schuss auf einen 25-Jährigen in der vergangenen Woche in der Frankfurter Straße aus. Wie berichtet, war am Samstag auf der Saarlandstraße auf ein Fahrzeug geschossen worden, in dem ein Paar saß.

Schüsse in Hagen: Opfer ist Mitglied bei den Freeway Riders

Der Mann ist nach Informationen dieser Zeitung Mitglied bei den Freeway Riders. Bei den beiden im Anschluss durch Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei festgenommenen Männern (31 und 34 Jahre alt) handelt es sich wiederum um Anhänger der Bandidos.

Der 34 Jahre alte Mann ist inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt worden, wie Oberstaatsanwalt Maas der WP am Montag sagte. Bei dem 31 Jahre alten Mann wird derzeit geprüft, ob er am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt wird.

Schwierige Situation für die Ermittler

Bei dem Fall eine Woche zuvor in der Frankfurter Straße war ein 25-Jähriger niedergeschossen worden, der eine Verbindung zu den Bandidos hat. Hier gibt es noch keinen Tatverdächtigen. Die Ermittler stehen vor der schwierigen Situation, dass potenzielle Zeugen nicht mit ihnen sprechen. Auch das Opfer, das nach einer Notoperation nicht mehr in Lebensgefahr schwebt, spricht nicht mit den Ermittlern.

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