Bildung

Schulpolitiker in Hagen nach Brandbrief der Eltern alarmiert

So sieht es in der Sekundarschule Altenhagen aus.

So sieht es in der Sekundarschule Altenhagen aus.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Altenhagen.  Die Missstände in der Sekundarschule Altenhagen und der Offene Brief der Eltern haben die Schulpolitiker in Hagen zum Reagieren gezwungen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der Offene Brief der Altenhagener Eltern hat die Hagener Schulpolitiker in Alarmstimmung versetzt. „Ich kann nur sagen, dass wir von den desaströsen Zuständen an der Sekundarschule nichts gewusst haben“, zeigte sich Ellen Neuhaus, Vorsitzende des Schulausschusses, fassungslos über die von der Elternpflegschaft geschilderten Missstände. Bereits in der nächsten Sitzung am 3. Dezember werde sich der Schulausschuss mit der Situation in Altenhagen befassen.

Die Schulpflegschaft der Sekundarschule Altenhagen hatte in dem Brief die ihrer Meinung nach „menschenunwürdigen“ Bedingungen an der erst vor sechs Jahren gegründeten Lehranstalt, die in den ehemaligen Gebäuden der Altenhagener Haupt- und Realschule untergebracht ist, angeprangert. Dazu gehören u.a. Löcher in den Innenwänden, ein wegen Schimmels bzw. Feuchtigkeit gesperrter Technikraum, von der Lichtkugel herabstürzende Bauteile sowie verschmutzte und unzureichend ausgestattete Toiletten.

Nach Bekanntwerden der Situation bot Volker Bald, Leiter des städtischen Fachbereichs Gebäudewirtschaft, den Eltern ein Gespräch an, um die Mängelliste aufzuarbeiten. Auch Ellen Neuhaus kündigte an, der Schulausschuss wolle bei einem Ortstermin ein Bild von der Lage machen. Dies sei aber wohl erst im neuen Jahr möglich.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben