Hohenlimburg.

„Schwarzweissbunt-Festival“ zeigt kulturellen Reichtum

Horst Bach und Ralph Osthoff (rechts) vom Werkhof stellen die Auftaktveranstaltung von Schwarzweissbunt vor.

Horst Bach und Ralph Osthoff (rechts) vom Werkhof stellen die Auftaktveranstaltung von Schwarzweissbunt vor.

Foto: WP

Hohenlimburg.   Hagen ist schwarz, Hagen ist weiß, Hagen ist bunt - Hagen ist „schwarzweissbunt“. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr veranstaltet das Kulturbüro der Stadt auch in diesem Jahr im Wonnemonat Mai an unterschiedlichen Veranstaltungsorten ein Festival der Kultur.

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Hagen ist schwarz, Hagen ist weiß, Hagen ist bunt - Hagen ist „schwarzweissbunt“. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr veranstaltet das Kulturbüro der Stadt auch in diesem Jahr im Wonnemonat Mai an unterschiedlichen Veranstaltungsorten ein Festival der Kultur.

Die Auftaktveranstaltung dazu findet am kommenden Mittwoch ab 19 Uhr im Kulturzentrum Werkhof an der Herrenstraße statt. Die Hagener Musikerin Maren Lueg hat in Zusammenarbeit mit dem Werkhof ein facettenreiches und somit buntes Programm mit internationalen Künstlern zusammengestellt, das den Reichtum dokumentiert, den Hagen durch die Zuwanderer aus unterschiedlichen Nationen erhalten hat. „Dazu wird das ganze Haus genutzt“, sagt Horst Bach, Vorsitzender des Werkhof e.V. Die Hagener Band Or-Ja-Ja wird in der Werkhof-Katakombe orientalische, jamaikanische und lateinamerikanische Musik spielen. Für den Höhepunkt des Abends sorgt dann die renommierte Reggaeband Ras Flabba aus der Waldstadt Iserlohn, die das Publikum mitreißen wird.

Innere Grenzen abbauen

Zum Beginn wird im Werkhofsaal der Film „Innere Grenzen abbauen“ gezeigt. Dann ist dort ab ca. 20.30 Uhr eine Modenschau geplant, die von Nicole Schneidmüller-Gaiser moderiert wird. Frauen und Männer mit Fluchthintergrund werden dann auf dem Laufsteg selbstgenähte Kleidung und Accessoires aus ihren Heimatländern präsentieren. „Beteiligt sind auch Schülerinnen und Schüler der internationalen Förderklassen der Berufskollegs, die im Werkhof und in den Jugendwerkstätten an die Arbeitswelt herangeführt werden“, ergänzt Werkhof-Geschäftsführer Ralph Osthoff. „Ergänzend wird die Diakonie Näharbeiten von Menschen mit Fluchthintergrund zum Verkauf anbieten.“

Angeboten werden auch Speisen und Getränke. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den verschiedenen Nationen sorgen mit traditionellen Gerichten aus der Heimat für ein vielschichtiges Angebot.

Der Eintritt ist frei.

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