Unfall

Ferrari-Fahrer (26) verliert Kontrolle: 200.000 Euro Schaden

Auf regennasser Straße kam in der Nacht zu Samstag ein Ferrarifahrer von der A1 ab.

Auf regennasser Straße kam in der Nacht zu Samstag ein Ferrarifahrer von der A1 ab.

Foto: Alex Talash

Hagen.  Ein Ferrari-Fahrer aus Wuppertal ist auf der A1 bei Volmarstein in die Leitplanke geprallt. Mehrere Fahrzeuge kollidierten mit den Trümmerteilen.

Heftiger Unfall in der Nacht zu Samstag auf der A1 bei Hagen: Kurz nach der Anschlussstelle Volmarstein in Fahrtrichtung Köln hat ein 26-jähriger Fahrer aus Wuppertal nach Angaben der Polizei gegen 3 Uhr nachts die Kontrolle über seinen Ferrari „GTC4 Lusso“ (ab 610 PS) verloren.

Der Sportwagen schleuderte demnach auf regennasser Fahrbahn mehrfach um die eigene Achse und prallte schließlich in die Mittelleitplanke. Der Ferrari wurde dabei erheblich beschädigt. Die Trümmer verteilten sich über beide Fahrbahnen.

Fahrzeuge kollidierten mit den Trümmerteilen

Ein Pkw in Fahrtrichtung Bremen und ein Lkw in südlicher Richtung kollidierten nach Angaben der Polizei mit den Trümmerteilen, sie konnten jedoch mit leichteren Sachschäden auf dem Seitenstreifen anhalten. Schwerer traf es hingegen den Audi eines 43-jährigen Mannes aus Sprockhövel. Der Audi-Fahrer sah die Unfallstelle offenbar zu spät, kollidierte vermutlich mit einem abgerissenen Rad und verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Nach einem Aufprall gegen die Mittelleitplanke überschlug sich der Audi und kam letztlich im Grünstreifen zum Stehen.

A1 bis zum Morgen gesperrt

Der Fahrer des Ferrari, seine Beifahrerin sowie der Audi-Fahrer verletzten bei dem Unfall leicht. Sie wurden ambulant in Krankenhäusern behandelt. An dem Sportwagen entstand ein Totalschaden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 200.000 Euro.

Die Polizei sperrte die A1 für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten bis 6.30 Uhr in Richtung Köln komplett und in Richtung Bremen zwei der drei vorhandenen Fahrstreifen.

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