Polizei-Einsatz

SEK der Polizei nimmt in Hagen Drogendealer fest

Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei – hier ein Symbolbild –

Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei – hier ein Symbolbild –

Foto: Stephan Eickershoff

Hagen.  SEK-Einsatz in Hagen-Eckesey: Ein Drogendealer ist festgenommen worden. Der hatte gerade ein Kokain-Geschäft getätigt.

Polizei und Staatsanwaltschaft ist ein Schlag gegen einen 36-jährigen Hagener aktiven Drogendealer gelungen. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) nahm am Mittwochabend den mutmaßlichen Dealer und seinen Kunden fest. Es folgten im Anschluss mehrere Durchsuchungen.

Während eines Rauschgiftgeschäfts auf der Straße kam es am Mittwochabend in Eckesey zu filmreifen Szenen. Nachdem der Dealer (36) seinem 51-jährigen Käufer 20 Gramm Kokain verkauft hatte, wurde der Käufer einige Straßenzüge weiter in seinem Pkw von Spezialeinsatzkräften (SEK) festgenommen.

Ermittler aus Hessen federführend

Wenige Minuten später klickten auch die Handschellen bei dem mutmaßlichen Dealer. Rauschgiftfahnder der Polizei in Offenbach führten die Ermittlungen gegen den Hagener Dealer. Das bestätigte uns die zuständige Staatsanwaltschaft in Darmstadt auf Anfrage.

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahren sind die Ermittler aus Hessen auf den Dealer aus Hagen gestoßen – ein Käufer aus dem Rhein-Main Gebiet bezog Betäubungsmittel von dem Dealer.

Mit einem Haftbefehl und Durchsuchungsbeschluss reisten die Ermittler am Mittwoch nach Hagen an. Zusammen mit Beamten der Polizei Hagen und Spezialeinsatzeinsatzkräften wurden dann die Erforderlichen Maßnahmen umgesetzt.

Nach der erfolgreichen Festnahme wurden mehrere Wohnungen in Hagen durch die Ermittler durchsucht, hierbei wurden 800 Gramm Kokain im Verkaufswert von etwa 30.000 Euro sichergestellt. Ob Vermögenswerte wie Auto und Bargeld sichergestellt wurden, konnte die Staatsanwaltschaft in Darmstadt nicht beantworten.

Der Käufer wurde nach seiner Vernehmung wieder freigelassen. Der Dealer wurde am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Ihm wird Handel von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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