Kommentar

Seriöse Personalplanung bei der Stadt Hagen

WP-Redakteur Martin Weiske

WP-Redakteur Martin Weiske

Foto: Michael Kleinrensing / WP

WP-Kommentator Martin Weiske hegt Zweifel, dass die personelle Ausstattung der Stadt in allen Ressort auch zur aktuellen Aufgabenvielfalt passt.

Der Hilferuf aus den Amtsstuben der Gebäudewirtschaft kommt nicht überraschend. Dass in der Ära von Oberbürgermeister Jörg Dehm vorzugsweise mit dem Rasenmäher gespart und somit ein massiver Wissens- und Leistungsverlust in Kauf genommen wurde, rächt sich jetzt. Was für eine fatale Konstellation: Hagen verfügt über zig Förder-Millionen und kann diese womöglich nicht im vorgegebenen Zeitraum investieren, weil an zentralen Schlüsselstellen das Fachpersonal fehlt.

Es wird höchste Zeit, dass alle weiteren Projekte künftig seriös mit Personal hinterlegt werden – egal in welchem Ressort die Vakanzen bestehen. Denn Investitionen in die kommunale Infrastruktur braucht Hagen in den nächsten Jahren nicht bloß dringend, sondern vor allem auch zeitlich parallel zueinander. Grundlage dafür sind ausreichende und effiziente Personalressourcen.

Sobald die Ergebnisse aus dem Prozess zur Integrierten Stadtentwicklung (ISEK) vorliegen, die Sanierung des Straßen- und Brückennetzes angegangen wird und auch die konkreten Baumaßnahmen im Rahmen des Radverkehrskonzeptes sowie des Mobilitätsmasterplanes anstehen, muss das Rathaus personell so präpariert sein, dass nicht bloß über die Aufgaben geredet, sondern auch tatsächlich gehandelt werden kann.

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