Chance für die Jugend

Skater-Anlage im Volmepark kollidiert nicht mit einer Kita

Ein Skater-Park auf dieser Wiese im Volmepark muss keine Illusion bleiben.

Foto: Michael Kleinrensing

Ein Skater-Park auf dieser Wiese im Volmepark muss keine Illusion bleiben. Foto: Michael Kleinrensing

Hagen-Mitte.   Junge Hagener wünschen sich für die Innenstadt eine Skater-Anlage. Im Volmepark gäbe es eine Fläche, die doch nicht mit Kita-Plänen kollidiert.

Die Hoffnungen der Hagener Jugend, im Stadtbezirk Mitte über einen attraktiven und bequem erreichbaren Skater-Park verfügen zu können, müssen kein Traum bleiben.

Nachdem die Verwaltung im Rahmen einer umfangreichen Prüfung potenzieller Standorte zunächst festgestellt hatte, dass die ideale Fläche sich im Volmepark zwischen dem Spielplatz und dem Streetballfeld finde, diese jedoch als Baugrund für eine weitere Innenstadt-Kindertagesstätte vorgesehen sei, ruderte Baudezernent Thomas Grothe in der Sitzung der Bezirksvertretung Mitte jetzt zurück: „Die Verwaltung hat sich vertan – die Kita soll an der Ecke zwischen dem Bolzplatz und dem Ricarda-Huch-Gymnasium entstehen.“

Bis zu 1500 Quadratmeter Platz

Damit wäre am Nordufer der Volme der Weg frei für einen großzügigen Skater-Park mit einer Fläche von bis zu 1500 Quadratmetern. „Aufgrund der Nähe zur Straße und des offenen Zuschnitts ist hier auch eine optimale soziale Kontrolle möglich“, beschreibt die Fachverwaltung die Vorzüge dieses Standortes, der zudem mit öffentlichen Verkehrsmitteln hervorragend zu erreichen sei.

Die erforderlichen Baukosten schätzen die Stadtplaner einschließlich der Gutachterkosten und des Architektenhonorars auf 495 000 Euro.

Politik hofft auf Alternativangebote

„Wir bleiben an dem Thema dran“, versicherte Bezirksbürgermeister Ralf Quardt, die Errichtung eines attraktiven Skater-Anlage in der nächsten Sitzung erneut auf die Tagesordnung setzen zu wollen. „Dabei sollten wir auch prüfen, ob die Kosten tatsächlich bei etwa einer halben Million Euro liegen müssen oder sich Fördertöpfe anzapfen lassen.“

Quardt möchte gerne erreichen, dass die Stadt mehrere Angebote einholt, um Grundlage für eine breite Kostenabwägung zu haben.

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