Soziale Stadt

Spielplätze in Wehringhausen werden erneuert

Spatenstich an der Rehstraße (v.l.):  Gürkan Callar (Quartiersmanagement), Arzu Akbaba (Bezirksvertretung Mitte), Claus Rudel (SPD-Ratsherr Wehringhausen), Maik Schumacher (Quartiersmanagement), Wolfgang Jörg (SPD-Landtagsabgeordneter) und  Elmar Gemke (Bauleiter Wirtschaftsbetrieb Hagen).

Spatenstich an der Rehstraße (v.l.): Gürkan Callar (Quartiersmanagement), Arzu Akbaba (Bezirksvertretung Mitte), Claus Rudel (SPD-Ratsherr Wehringhausen), Maik Schumacher (Quartiersmanagement), Wolfgang Jörg (SPD-Landtagsabgeordneter) und Elmar Gemke (Bauleiter Wirtschaftsbetrieb Hagen).

Foto: WP Michael Kleinrensing

Wehringhausen.   Ein Hoffnungszeichen für Wehringhausen: Mit dem Spatenstich an der Rehstraße ist der Startschuss gegeben worden für die Sanierung von Spielplätzen in dem problembeladenen Stadtteil in Hagen.

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Lange ist geredet, diskutiert und angekündigt worden. Jetzt rollen tatsächlich die Bagger. Gesten gab es den offiziellen Spatenstich an der Rehstraße für gleich drei Spielplatz-Projekte in Wehringhausen. Und es ist zugleich der Auftakt für die Umsetzung weiterer Projekte im Zuge des Förderprogramms „Soziale Stadt Wehringhausen“. Die Projekte für Kinder und Jugendliche im Einzelnen:

Spielplatz Rehstraße:

Hier laufen die Arbeiten bereits. Der Spielplatz zwischen Eugen-Richter- und Rehstraße hat zuletzt wegen Verunreinigungen für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Jetzt soll er ein ganz neues Flair bekommen. Neue Spielgeräte sollen den Platz insgesamt attraktiver machen, eine große Kletteranlage mit einem Fels und eine kleine Sandspielfläche werden bis Mitte August dort errichtet. Die Kosten belaufen sich auf etwa 119.000 Euro.

Spielplatz Pelmkestraße:

Schon in wenigen Tagen wird es wohl auch an der Pelmkestraße losgehen. Vor allem für kleinere Kinder soll hier etwas getan werden: Ein neuer Spielbereich mit großer Sandspielfläche und Kletter-Balancier-Anlage wird entstehen. Die vorhandenen Spielgeräte, die noch erhaltenswert sind, werden in das neue Konzept integriert. Neue Spiel- und Sitzelemente sind zudem geplant. Bereits Ende Juli könnte die Umgestaltung abgeschlossen sein, die Kosten werden mit 169.000 Euro kalkuliert.

Rollschuhbahn Dömbergstr.:

Die Rollschuhbahn an der Dömbergstraße soll saniert und aufgewertet werden. Zum Toben, Spielen, Fahren, Üben und Rennen soll das Areal dann einladen. Ein neues Skaterelement mit Sitzfläche in der Platzmitte wird entstehen. Und zudem ein neuer Treffpunkt für Geburtstagsfeiern. Für Mitte Juli ist der Baubeginn angepeilt, Mitte September soll alles fertig sein: 169.000 Euro sind als Kosten kalkuliert.

Arno Lohmann (SPD), Bezirksbürgermeister Mitte, wertet den gestrigen Spatenstich als wichtigen Schritt für den Stadtteil: „Wir dürfen uns nicht abschrecken lassen von all den Schwierigkeiten in dem Stadtteil, sondern müssen positiv nach vorne gehen.“ Die Investitionen seien ein wichtiger Schritt. „Aber ich weiß auch, dass das kein kurzer Weg wird, sondern ein schwieriges Unterfangen ist.“

Ein weiteres Projekte für Kinder und Jugendliche im Zuge des Programms wird die Grün- und Freizeitanlage „Bohne“ zwischen Wehringhauser Straße und der neuen Bahnhofshinterfahrung sein. Hier wird Baubeginn aber wohl erst im kommenden Jahr sein. Zudem ist im Zuge der Umgestaltung von Bodelschwingh- und Wilhelmsplatz auch die Erneuung der dortigen Spielflächen vorgesehen.

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