Bundesstraße 7

Stadt Hagen macht zum Radweg ein Friedensangebot

In diesem Bereich soll die Fahrbahn der Bundesstraße 7 für den Radweg in Richtung Stennert-Brücke von zwei eine Spur verengt werden.

In diesem Bereich soll die Fahrbahn der Bundesstraße 7 für den Radweg in Richtung Stennert-Brücke von zwei eine Spur verengt werden.

Foto: Volker Bremshey

Hohenlimburg.   Gesprächsbereitschaft mit einem Friedensangebot signalisierte die Hagener Verwaltung zu den Radwegplänen auf der Bundesstraße 7 in Hohenlimburg.

Das letzte Wort, ob und wie der seit Monaten in den Dialogen zwischen Hohenlimburger Politik und Hagener Verwaltung äußerst umstrittene Radweg entlang der Bundesstraße 7 gebaut wird, hat am 8. Mai der Hagener Umweltausschuss.

In der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung stellte in einem sachlichen Vortrag Stadtplaner Jörg Winkler noch einmal die Planungsideen der Hagener Verwaltung vor und räumte dabei mit einem Gerücht auf. „Der Radweg wird nicht gebaut, um die angedachte Sanierung der Fahrbahndecke zwischen Hünenpforte und der Kreuzung Stennertstraße / Freiheitstraße / Im Weinhof zu finanzieren.“

Gleichzeitig machte er deutlich, dass der von der Verwaltung von der Hünenpforte stadteinwärts angedachte 1,85 Meter breite Radweg, der somit südlich der Bundesstraße 7 verläuft, eine Fortsetzung jenes Radweges werden solle, der von Landesstraßen NRW aus Richtung Hagen bis zur Hünenpforte vorgesehenen sei.

Kein Radweg vor der Sparkasse

Winkler zeigte sich aber auch kompromissbereit und legte ein „Friedensangebot“ vor. Das heißt: Der vor der Sparkasse zusätzlich angedachte kurze Radweg müsse nicht gebaut werden. Das hat zur Folge, dass die dort vorhandenen Parkplätze bestehen bleiben können und der in Richtung Hagen fließende Verkehr nicht durch rangierende Personenwagen blockiert wird, wie es bei einer Neugestaltung die Folge gewesen wäre.

Die Politiker zeigten sich aber auch mit diesen Plänen nicht einverstanden. Insbesondere, weil stadteinwärts im Einmündungsbereich der Hohenlimburger Straße / Stennertstraße das Gefahrenpotenzial für Radfahrer viel zu groß sei. Denn dort müssen vier Fahrspuren gequert werden. Das dortige Risiko habe auch der schwere Verkehrsunfall vom Montag deutlich gemacht.

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