Bildung

Stadt Hagen will schnell 50 neue OGS-Plätz schaffen

Auch eine verlässliche Mahlzeit gehört zur OGS.

Auch eine verlässliche Mahlzeit gehört zur OGS.

Foto: Susanne Schlenga

Hagen.   Reaktion auf den Riesen-Bedarf: Die Stadt Hagen will 50 neue Plätze in der Offenen Ganztagsschule (OGS) schaffen. Und noch mehr sollen folgen.

Die Nachfrage nach Plätzen in der Offenen Ganztagsschule (OGS) sind groß – die WESTFALENPOST hat darüber bereits mehrfach berichtet. Jetzt reagiert die Stadtverwaltung angesichts steigender Anmeldezahlen und baut das Angebot weiter aus. Denn die derzeit vorhandenen 2154 Plätze werden nach Einschätzung des städtischen Bildungs-Fachbereichs nicht ausreichen, um allen Kindern einen Platz anzubieten.

Ein erster Schritt sieht daher vor, an den Grundschulen Geweke (Büddingstraße) und Astrid-Lindgren (Delsterner Straße) weitere OGS-Gruppen mit jeweils 25 Plätzen einzurichten. Mit Blick auf die vorhandenen räumlichen Ressourcen wird dies bereits zum Schuljahr 2018/2019 möglich sein. Perspektivisch wird die Grundschule Helfe nach Fertigstellung eines neuen Solitärbaus mit voraussichtlich 50 OGS-Plätzen im Schuljahr 2019/2020 starten.

Zudem besteht an weiteren Grundschulen Bedarf für zusätzliche Plätze. Hier wird durch die Verwaltung zurzeit geprüft, welche organisatorischen und baulichen Veränderungen sowie räumliche Ressourcen nötig sind, um dort weitere Plätz in der Offene Ganztagsschule anbieten zu können. In Hagen werden rund 32 Prozent der Grundschüler im offen Ganztag betreut. Im November standen allerdings 359 Kinder auf der Warteliste.

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