Kultur

Süße Versuchung für Hohenlimburger

Caroline Keufen (rechts) und Maryanne Piper präsentieren ihre „Schoko-Manie

Caroline Keufen (rechts) und Maryanne Piper präsentieren ihre „Schoko-Manie

Foto: Lea Nettekoven

Hohenlimburg.   Caroline Keufen (Schauspiel) und Maryanne Piper (Musik) präsentieren im Rahmen der Melange-Reihe „Schoko-Manie – Im Club der Süchtigen“.

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Für alle Schokoladen-Liebhaber und -Süchtigen, oder für solche, die es gerne werden wollen! In einem poetisch sinnlichen Abend haben Caroline Keufen (Schauspiel) und Maryanne Piper (Musik) im Rahmen der Melange-Reihe mit „Schoko-Manie – Im Club der Süchtigen“ die süße Versuchung gehuldigt.

Literatur und Musik

Ob cremige Vollmilch oder knackiges Zartbitter – wer Fan des unwiderstehlichen Genussmittels ist, der war an diesem Abend bei ihrem Auftritt im Café Fachwerk genau richtig. In der Literatur so wie bei der Musik offenbaren sich unheimliche Geschmackserlebnisse.

In ihrem abendlichen Programm durchliefen sie mit den Gästen eine geschmackvolle Reise durch die Geschichte der Schokolade. Dem betörenden Stoff der Azteken.

Von spanischen Eroberern wurde die Kakaobohne in Südamerika entdeckt und nach Europa gebracht. Der Papst verfluchte sie, und in der Popkultur bekam sie bei Willi Wonka im Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“ eine Huldigung. Zeitgenössische Autoren wie Amélie Nothomb, Woody Allen oder Roald Dahl schmückten den Abend.

Aber auch historische Quellen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Aus den früheren Zeiten der Schokolade gibt es nur wenig Geschichten. Trotzdem findet man sie immer wieder, wenn man genauer hinsieht. In ausgewählten Briefen und in Kulturen verankert.

Selbst gemachtes Bühnenbild

Im selbst gemachten Bühnenbild sowie bei Kostümen fand mit dem ständigen Wechsel der Zeit auch der Wechsel von Rollen statt, die den zahlreichen Besuchern im Café Fachwerk die braune Süßigkeit näher brachten.

Mit ihren vielschichtigen Rollen und schauspielerischen Facetten konnte die gelernte Darstellerin Caroline Keufen beim Publikum punkten. „Die Schauspielerin ist wirklich sehr ausdrucksstark“, findet Besucherin Susanne Grammes aus Wetter. „Sie ist unheimlich wandlungsfähig und kann ich jede Rolle hineinschlüpfen“, sagt Begleitung Claudia Schmitt aus Berchum.

Durch gekonnte Rhetorik, gepaart mit dem virtuosen Klängen durch Klarinette, Banjo oder auch Saxophon und einer Prise Vorstellungskraft, blieb keiner der Anwesenden von der sofortigen Lust auf Schokolade verschont.

Passend dazu reichte die Küche des Café Fachwerks in der Pause ein himmlisches Schokoladen-Panna-Cotta – besser konnte der Abend nicht verlaufen.

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