Hohenlimburger Schlossspiele

Superstimmung gegen die Kälte

Celtic-Night bei den Schlossspielen 2018

Celtic-Night bei den Schlossspielen 2018

Foto: Volker Bremshey

Hohenlimburg.   Als die „Ceili Family“ als Top-Act der Celtic-Night auftrat, waren die Temperaturen in den Keller gesackt. Doch die Band heizte den Fans ein.

„Eine solche Stimmung hatten wir lange nicht mehr.“ Maria-Theresia Konder schwärmt vom Auftritt der „Ceili Family“ als Top-Act der ersten Celtic-Night in der Schlossspiel-Geschichte in den höchsten Tönen. Denn die „Jungs“ um Frontmann Robin Hiermer heizten in der letzten Stunde vor Mitternacht den Besuchern ordentlich ein. Das mussten sie auch. Denn die Temperaturen im barocken Schlossgarten waren zu diesem Zeitpunkt in den einstelligen Bereich abgesackt, so dass nur gemeinsames Schunkeln und Tanzen vor der Kälte schützte. „Sibirische Temperaturen“, witzelte Robin Hiermer. Doch diejenigen, die dem Frühherbst trotzten, wurden belohnt, denn die Band bot einen begeisternden Querschnitt aus ihrem breiten Repertoire und bildete damit den Höhepunkt eines außergewöhnlichen Abends.

Den hatten die „1st Sauerland Drums and Pipes“ mit dem Hohenlimburger Michael Höh als Drum-Major eröffnet und mit Hits wie „Amazing Grace“ und „Muss i’ denn“ für einen ersten musikalischen Höhepunkt gesorgt.

Hoffen auf eine Fortsetzung

Der 27-Jährige war sogleich noch einmal gefordert, denn zusammen mit Laura Beckmerhagen (Gesang) verzauberte er als „Skye“ die rund 260 Besucher mit keltischen und irischen Balladen von Liebe, Sehnsucht und von Frauen, die auf ihre Männer warten.

Mit irischer Volksmusik überzeugten anschließend Mario Kuzyna und Simon Scherer von „Stout“ mit einem rund 45-minütigen Set, ehe sie die Bühne dann für die „Ceili Family“ freimachten.

Moderator des Abends war Rick Field, der von 2012 bis 2016 zusammen mit seinem Clan vier unvergessliche Festivals im Schlossgarten veranstaltet hatte. „Ich bin wieder zu Hause in meinem Wohnzimmer. Das ist ein schönes Gefühl, so viele bekannte Gesichter zu sehen. Ich hoffe, dass es im nächsten Jahr eine Fortsetzung gibt.“ Das wünschen sich sicherlich auch viele Besucher, wie Marion Mielke: „Die Atmosphäre mit dem illuminierten Garten und die Musik sind wunderschön. Es ist schade, dass nicht mehr Besucher gekommen sind.“

Einen emotionalen Schlusspunkt setzten zum Abschluss Vincent Hoff und Martin Brödemann als „Lone Piper“. Allerdings nicht vom Wehrturm, sondern von der Bühne.

Weitere Fotos im Internet

Weil wir nicht alle Fotos von der erste Celtic-Night der Schlossspiel-Geschichte und vom Jazzfrühschoppen in der Zeitung veröffentlichen können, finden Sie weitere im Internet. wp.de/schlossspiele.

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