Wetter im Januar

Temperaturen in Hagen erreichen oft zehn Grad und mehr

Haselpollen blühen in diesem Jahr bereits im Januar.

Haselpollen blühen in diesem Jahr bereits im Januar.

Foto: Margot Bäsler

Hagen.  In Hagen lag die Januar-Temperatur an der Sternwarte um 2,3 Grad über dem Mittel der Vergleichsperiode von 1981 bis 2010.

Der Januar lag mit einer Durchschnittstemperatur von 4,1 Grad an der Sternwarte am Eugen-Richter-Turm um 2,3 Grad über dem langjährigen Mittel der Vergleichsperiode von 1981 bis 2010. Das Flächenmittel im Hagener Stadtgebiet, ermittelt durch die zwölf Wetterstationen im Verbund des Wetternetzes Hagen, lag mit 5,2 Grad fünf Zehntel über dem NRW-Durchschnitt.

Am kühlsten war es auf den Dahler Höhen mit 4,1 Grad und am wärmsten im Innenstadtbereich mit 5,9 Grad. Wärmster Ort in Nordrhein-Westfalen innerhalb des Messnetzes des Deutschen Wetterdienstes war Köln-Stammheim mit ebenfalls 5,9 Grad.

Der Januar startete ausgesprochen mild. Bis über die Monatsmitte hinaus erreichten die Temperaturen oft zehn Grad und mehr. Am 9. wurde in Altenhagen mit 14,3 Grad das Monatsmaximum der Temperatur innerhalb des Hagener Stadtgebiets gemessen. Die Nächte waren meistens frostfrei.

Zweite Monatshälfte kühler

In der zweiten Monatshälfte wurde es zum Teil deutlich kühler. In den Nächten trat häufiger Frost auf. Am 22. sanken die Temperaturen auf bis zu minus fünf Grad. Am 24. gab es in den höher gelegenen Stadtteilen den ersten Eistag (Temperatur ganztägig unter 0 Grad) des Winters.

Bis zum Monatsende wurden in der Hagener Innenstadt und im Lennetal sieben Tage mit Frost registriert, im Volmetal waren es bis zu zehn Tage. Mit einer Niederschlagsmenge von 53 Litern pro Quadratmeter, gemessen an der Sternwarte am Eugen-Richter-Turm, wurde der langjährige Mittelwert der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990 nur zu etwas mehr als der Hälfte erreicht.

In Dahl regnet es am meisten

An 20 Tagen wurde in Hagen messbarer Niederschlag beobachtet. In Dahl wurde mit 68 Litern pro Quadratmeter der meiste Niederschlag im Stadtgebiet gemessen, in Boelerheide mit 38 Litern pro Qua­dratmeter der wenigste.

Im Sauerland wurde mit 122 Litern pro Qua­dratmeter der meiste Niederschlag in Nordrhein-Westfalen gemessen. Mit 46 Sonnenstunden gab es rund ein Viertel weniger Sonne als im langjährigen Mittel zu erwarten gewesen wäre.

Zum Vergleich: Der nordrhein-westfälische Durchschnitt lag bei 43 Sonnenstunden mit einem Maximum von 72 Stunden in südlichen Rheinland. An insgesamt zehn Tagen gab es überhaupt keinen Sonnenschein.

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