Tennisclub beschließt Rückzahlung einstimmig

Hohenlimburg.  Es ist geschafft. Der Tennisclub Weiß-Rot Hohenlimburg wird sich mit dem Energieversorger „Enervie“ über dessen Forderungen einigen. Um die aufgetretene Problematik mit den Mitgliedern zu klären, hatte der Vorstand zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen.

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Es ist geschafft. Der Tennisclub Weiß-Rot Hohenlimburg wird sich mit dem Energieversorger „Enervie“ über dessen Forderungen einigen. Um die aufgetretene Problematik mit den Mitgliedern zu klären, hatte der Vorstand zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen.

Der Hintergrund: Auf Grund einiger Ungereimtheiten beim Ablesen der Energiekosten stellte der Energieversorger Mark-E eine Nachzahlungsforderung in beträchtlicher Höhe. Hierbei soll es sich um eine Summe im mittleren fünfstelligen Bereich handeln. Zur tatsächlichen Größenordnung wollte sich die 1. Vorsitzende Barbara Schilken-Knauf nicht äußern. Eines wollte sie aber ausdrücklich betont wissen: „Es stand zu keinem Zeitpunkt zur Diskussion, dass unser Verein vor der Pleite steht.“

Gespräche mit der Mark-E

Um dieser Nachzahlungsforderung gerecht zu werden, suchten die Verantwortlichen zunächst das Gespräch mit dem Energieversorger. Das Ergebnis dieser laut Schilken-Knauf „sehr fairen Gespräche“ ist ein Vergleich zwischen beiden Parteien. „Natürlich haben beide Seiten ein bisschen Schmerzen hinnehmen müssen, und jeder hätte für sich gerne noch ein bisschen mehr herausgeholt. Aber letztlich sind wir dann auf einen gemeinsamen Nenner gekommen.“

Auch die Mark-E zeigt sich zufrieden mit den Verhandlungen und dem letztlich erzielten Ergebnis. „In den sehr konstruktiven Gesprächen haben wir eine Lösung gefunden mit der beide Parteien gut leben können“, erklärt Pressereferent Andreas Köster.

In einer Pressemitteilung verkündete der Vorstand: „Dieser Vergleich wurde bei der außerordentlichen Hauptversammlung von den Mitgliedern des TC Weiß-Rot Hohenlimburg einstimmig angenommen.“

Nun ging es darum, wie man die Kosten, die durch den Vergleich auch konkret benannt werden konnten, vom Verein gestemmt werden. Der Vorstand stellte den Mitgliedern somit einen Finanzierungsvorschlag vor, der laut Pressemitteilung „von den Mitgliedern ebenfalls einstimmig gebilligt“ wurde.

Dass auf die Mitglieder selbst eine höhere finanzielle Belastung zukommt, ist dabei ausgeschlossen. „Der Vorstand ist froh, dass diese außerordentliche Belastung ohne eine Erhöhung der Beiträge oder eine einmalige Umlage für die Vereinsmitglieder abgewickelt werden konnte“, heißt es.

Viele besorgte Nachfragen

Möglich ist dieses zum einen durch gebildete Rücklagen des Vereins. „Natürlich ist ein Teil der Rückzahlung auch durch Rücklagen gedeckt. Über das weitere Vorgehen möchte ich aber keine Angaben machen“, bittet Schilken-Knauf um Verständnis. „Wir haben es gemeinsam geschafft, die Kuh vom Eis zu holen und haben auch eine Regelung gefunden, die dem Verein entgegenkommt“, erläutert Köster.

Nun heißt es für den TC, in den nächsten Jahren ein wenig zu sparen. „Wir werden den Gürtel in der nächsten Zeit etwas enger schnallen müssen, aber das kriegen wir hin. Es handelt sich hierbei ja auch um einen überschaubaren Zeitraum.“ Welcher das ist, verriet sie nicht. Eines ist ihr aber wichtig: „Es läuft alles wie gewohnt weiter. Niemand muss Angst haben, das unser schöner Verein vor dem Aus steht. Jeder der gerne Tennis spielt, ist bei uns herzlich willkommen.“

Nach dem Bekanntwerden der Nachzahlungsforderung seitens der Mark-E meldeten sich viele besorgte Mitglieder und Freunde des Vereins bei der Vorsitzenden. „Einige interpretierten den Zeitungsartikel von vor zwei Wochen so, dass unser Verein vor dem Aus steht. Das kann ich nur entschieden verneinen.“ Somit steht ab sofort wieder der normale Spielbetrieb und die Vergabe der Winterhallenzeiten im Vordergrund, schreibt der Vorstand abschließend.

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