JVA

Todesfall in Gefängnis in Hagen: Häftling bricht zusammen

In der JVA Hagen ist ein Todesfall zu beklagen.

In der JVA Hagen ist ein Todesfall zu beklagen.

Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   In der Hagener Justizvollzugsanstalt hat es einen Todesfall gegeben. Jetzt liegt das Ergebnis der Obduktion vor.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Wie Mirko Puderbach, der Sprecher der JVA, mitteilt, ist am Montag ein 31-jähriger deutscher Strafgefangener in der Einrichtung verstorben. „Der Gefangene wurde aufgrund von Unwohlsein dem medizinischen Dienst der Justizvollzugsanstalt vorgeführt und ist dort zusammengebrochen“, so Puderbach. Sofortige Reanimationsversuche seien erfolglos geblieben.

Wie in solchen Fällen üblich, sei die Kriminalpolizei vor Ort gewesen und habe die Ermittlungen aufgenommen. Seitens der Staatsanwaltschaft Hagen wurde zur Klärung der Todesursache eine Obduktion veranlasst. Dabei kam heraus, dass der Verstorbene an einem vermutlich erb­lich bedingten Herzfehler litt.

Der Gefangene war wegen schweren Raubes zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und neun Monaten verurteilt. In der Justizvollzugsanstalt Hagen befand er sich seit dem 12. Februar 2019. Das Haftende war auf den 7. November 2023 datiert.

Erst im vergangenen Oktober hatte ein Todesfall in der JVA Hagen für Schlagzeilen gesorgt. Ein 47-jähriger Strafgefangener hatte sich eine Legionelleninfektion zugezogen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben