Bundesstraße 7

"Todeskreuzung" in Hohenlimburg für Fußgänger gesperrt

Die Mitarbeiter des Wirtschaftsbetriebes Hagen entschärften gestern Morgen die gefährliche Kreuzung Iserlohner Straße / Mühlenbergstraße.

Die Mitarbeiter des Wirtschaftsbetriebes Hagen entschärften gestern Morgen die gefährliche Kreuzung Iserlohner Straße / Mühlenbergstraße.

Foto: Volker Bremshey

Hohenlimburg.   Die "Todeskreuzung" in Hohenlimburg ist nach dem schlimmen Unfall im Mai nun für Fußgänger gesperrt. Experten prüfen Vorschlag für Kreisverkehr.

Der Überweg an der Iserlohner Straße/Mühlenbergstraße ist seit Donnerstag für Fußgänger gesperrt. Nach dem tödlichen Unfall vom Mai hatte sich eine Expertenkommission von Polizei und Verwaltung damit beschäftigt, das Gefahrenpotenzial zu minimieren.

Deshalb wurden Donnerstag die Ampel zugehängt und auf beiden Seiten der Straße Absperrbügel gesetzt, die ein Überqueren der Fahrbahnen verhindern sollen; zusätzlich wurden Verkehrsschilder aufgehängt, die ein Queren der Fahrbahn untersagen.

Todeskreuzung: Verwaltung soll Kreisverkehr prüfen

Anwohner regten zwischenzeitlich an, die Kreuzung mit einem Kreisverkehr zu versehen. Die Politik wird deshalb einen Prüfantrag an die Verwaltung richten. Dieser soll in der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung (BV) beschlossen werden. Die Verwaltung hatte auf Anfrage dieser Zeitung bereits dargelegt, dass die Stennertbrücke maßgeblicher Fixpunkt für die Verwirklichung eines Kreisverkehres sei.

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