Tolle Eindrücke gesammelt

Hohenlimburg.   Sieben Schülerinnen und Schüler der Kaufmannsschule II haben für ihre Teilnahme am Projekttreffen in Bukarest von Schulleiter Thomas Vogl sowie den koordinierenden Lehrerinnen Sandra Hansen und Sabine Sendkto den Europa-Pass der Europäischen Kommission erhalten.

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Sieben Schülerinnen und Schüler der Kaufmannsschule II haben für ihre Teilnahme am Projekttreffen in Bukarest von Schulleiter Thomas Vogl sowie den koordinierenden Lehrerinnen Sandra Hansen und Sabine Sendkto den Europa-Pass der Europäischen Kommission erhalten.

„Mit Vorurteilen hin, ohne Vorurteile zurück!“ Auf diesen kurzen Nenner bringt es Tolga, Schüler der 11. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums. Seine Mitschülerin Annika ergänzt: „Wir haben tolle Einblicke in die Schule und auch in das private Leben der Schüler in Bukarest erhalten.“

Die Schülerinnen und Schüler waren im Rahmen des von der EU-geförderten Projekts „Becoming amulticultural European“ an der rumänischen Partnerschule in Bukarest, um gemeinsam mit Schülern aus Bulgarien und Rumänien am Thema „Geschichte der Migration“ zu arbeiten. Im Vorfeld des Treffens hatten sie Migrationsströme aus Deutschland nach Rumänien und Bulgarien recherchiert. Außerdem haben sie berühmte Migranten aus den Partnerländern im eigenen Land ausfindig gemacht.

Erasmus-Projekt

Im Erasmus-Projekt arbeiten die Allgemeinbildende Schule Vasil Levski, Dolni chiflik (Bulgarien), das Gymnasium Licuel Teoretic Nichita Stanescu, Bukarest (Rumänien) und die Kaufmannsschule II zusammen, um bei Schülerinnen und Schülern die europäische Identität und das Bewusstsein für multikulturelles Zusammenleben weiterzuentwickeln. Die Wahl der Partnerländer erfolgte dabei bewusst im Zuge der Debatte um die Freizügigkeit rumänischer und bulgarischer Bürger im Jahr 2014. Die Partnerschulen werden in diesem Schuljahr ein ebook zur gemeinsamen Migrationsgeschichte veröffentlichen. Der nächste Projektschritt wird die Entwicklung einer Diversity-Management-Strategie für jede Schule sein. Dazu ist ein Projekttreffen in Bulgarien im Frühjahr 2018 geplant.

Die jungen Menschen haben die europäische Idee ein Stückweit nach vorn gebracht, wertvolle persönliche Eindrücke gewonnen und zudem für anstehende Bewerbungsverfahren eine wichtige Zusatzqualifikation nachgewiesen.

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