Türkische Wähler

Türkisches Paar: „AfD ist wenigstens ehrlich“

Unter den AfD-Sympathisanten sind nicht nur jene, gegen die die AfD, die sich laut ihrem Vorsitzenden Gauland als natürlicher Verbündeter der Pegida-Bewegung sieht, sich in Teilen ihres Programms richtet. Es sind auch Ausländer unter jenen, die die AfD wählen. Vor allem gut integrierte Migranten.

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Unter den AfD-Sympathisanten sind nicht nur jene, gegen die die AfD, die sich laut ihrem Vorsitzenden Gauland als natürlicher Verbündeter der Pegida-Bewegung sieht, sich in Teilen ihres Programms richtet. Es sind auch Ausländer unter jenen, die die AfD wählen. Vor allem gut integrierte Migranten.

So wie Kenan Arslan und seine Frau. Er, hier geboren und aufgewachsen und unter anderem zweiter Vorsitzender des Fußball-Clubs Türkyemspor, war nicht wahlberechtigt, weil er keinen deutschen Pass hat. „Hätte ich wählen dürfen, hätte ich die AfD gewählt“, sagt Arslan. „Ich finde die wenigstens ehrlich. Vor allem, dass sie auch eingestehen, dass sie von manchen Bereichen der Politik auch keine Ahnung haben. Wie zum Beispiel bei den Renten-Plänen, um die es vor der Wahl in einer Rede von Alexander Gauland ging.“

Arslan ist verärgert über das Verhalten vieler EU-Zuwanderer. „Ich meine ausdrücklich nicht die Flüchtlinge, die aus ganz anderen Gründen bei uns sind“, sagt Arslan. „Mein Vater hat mir als Kind beigebracht, dass wir hier in einem fremden Land sind, in dem wir uns an die Regeln halten müssen. Das habe ich bis heute getan und mich gut integriert.“

Seine Frau, ebenfalls Muslimin, war wahlberechtigt und hat die AfD gewählt. „Jetzt ist die Frage, ob die AfD auch Lösungen hinkriegt. Das wird man sehen.“

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