Umrüstung auf LED geht in die nächste Runde

Breckerfeld.   Seit der letzten Woche investiert die Hansestadt Breckerfeld wieder rund 100 000 Euro in die Umstellung ihrer Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Leuchten. Bereits im Jahr 2016 hatte die Stadt dafür Fördermittel beantragt.

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Seit der letzten Woche investiert die Hansestadt Breckerfeld wieder rund 100 000 Euro in die Umstellung ihrer Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Leuchten. Bereits im Jahr 2016 hatte die Stadt dafür Fördermittel beantragt.

Bürgermeister André Dahlhaus, Bauamtsleiter Joachim Fliß und der Teamleiter des Bereichs „öffentliche Beleuchtung“ der beauftragten Firma Alliander Stadtlichtbeleuchtung Rhein-Ruhr, Sascha Löhr, erläutern die seit der letzten Woche laufenden Arbeiten. Bauamtsleiter Joachim Fliß: „Die im Bewilligungsbescheid zugesagte Förderquote von 20 Prozent ermöglichte nach der Ausschreibung den Austausch von rund 200 Leuchtkörpern auf LED-Leuchten. Rein rechnerisch soll die diesjährige Investition eine Einsparung von rund 40 000 Kilowattstunden bringen.“ Als Grundlage für die Auswahl der Straßen, in denen die Umstellung in diesem Jahr erfolgt, wählte die Stadt die Höhe des bisherigen Stromverbrauchs.

Keine Ampeln erforderlich

Und so sieht der Auftrag den Austausch in folgenden Straßen vor: Kückelhauser Straße (16 Leuchten), Gildenstraße (7), Hansering (68), Am Heider Kopf (37), Westfalenstraße (11), Hattinger Straße (4), Schützenstraße (22), Kettelbachstraße (10), Dorfstraße (6) und Brenscheider Weg (4).

Sascha Lühr: „Wir arbeiten beim Umtausch der Leuchten von der Plattform eines Hubwagens aus. Ampeln müssen wir nicht aufstellen.“ Die gesamten Arbeiten sollen am Ende der nächsten Woche fertig sein.

Dahlhaus beziffert das Ergebnis der bisherigen Minderung des Stromverbrauchs seit Beginn der Umstellung der Straßenlaternen so: Vor der Umstellung lag der Verbrauch über Jahre durchschnittlich bei rund 500 000 kWh, Ende des Jahres 2016 sank der Verbrauch auf 260 000 kWh ab. „Durch das Stromsparen gelang es, die Energiekosten in der Höhe stabil zu halten und gleichzeitig etwas für den Umweltschutz zu tun.“ Da weniger elektrische Leistung bezogen wurde, konnte auch der Ausstoß von Kohlendioxid gemindert werden.OE

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