Rangierbahnhof

Untersuchung soll Bodenbelastung in Hagen-Hengstey klären

Das Gelände des Rangierbahnhofs soll auf Belastungen untersucht werden.

Das Gelände des Rangierbahnhofs soll auf Belastungen untersucht werden.

Foto: Michael Kleinrensing

Boele.   Der ehemalige Rangierbahnhof Hagen-Hengstey muss auf Bodenbelastungen untersucht werden. Ziel ist es, dort eine Freizeitfläche zu entwickeln.

Das Areal des ehemaligen Rangierbahnhofs Hengstey muss kurzfristig auf eine mögliche Belastung untersucht werden. Die Gutachterkosten beziffern sich laut Verwaltung auf etwa 70.000 Euro.

Die kurzfristige Expertise ist notwendig, weil sie Grundlage für alle weiteren Maßnahmen (Entwurfsplanung und Bebauungsplanung) ist. Mit Hilfe des Gutachtens sollen die tatsächliche Schadstoffbelastung des Bodens sowie der Sanierungsaufwand und die Kosten geklärt werden.

Revitalisierung des Geländes vorgesehen

Finanziert werden könnte die Maßnahme durch Mittel aus dem sogenannten Kommunal-Investitions-Fördergesetz. Insgesamt 1,3 Millionen Euro sind durch einen Ratsbeschluss vom Dezember 2015 für die Revitalisierung von Flächen vorgesehen, der Eigenanteil für die Stadt liegt bei 130.000 Euro.

„Sanierte Flächen verringern den späteren Finanzbedarf erheblich“, argumentiert die Planungsverwaltung in einer entsprechenden Vorlage, die final am 13. Dezember im Rat beschlossen werden soll. Fernziel bleibt, das Areal im Rahmen der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) zu einer Freizeitfläche zu entwickeln.

Rückgabe an RVR ist möglich

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat die ehemalige Bahnhofsfläche der Stadt überlassen. Nach einer überschlägigen Kostenschätzung könnte der Sanierungsbedarf Kosten von 2,1 Millionen Euro verursachen.

Sollte die Untersuchung nun ergeben, dass die Kosten derart hoch werden, dass sie für die Stadt nicht tragbar sind, kann diese das Areal wieder an den RVR zurückgeben.

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