Viele Neuerungen für Badminton-Bundesligist

Hohenlimburg.  Die Rückkehr in die 2. Badminton-Bundesliga wird für den BC Hohenlimburg viele neue Erfahrungen bringen. Mit dem Aufstieg ins Unterhaus der deutschen Eliteklasse kommen Neuerungen im Reglement auf Spielertrainer Hendrik Westermeyer und seine Mannschaft zu.

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Die Rückkehr in die 2. Badminton-Bundesliga wird für den BC Hohenlimburg viele neue Erfahrungen bringen. Mit dem Aufstieg ins Unterhaus der deutschen Eliteklasse kommen Neuerungen im Reglement auf Spielertrainer Hendrik Westermeyer und seine Mannschaft zu.

„Wir werden uns erstmal an die neue Umgebung gewöhnen müssen“, bittet Westermeyer um Geduld. Neben der größeren Liga - zehn anstatt acht Mannschaften -, ist auch der Spielmodus ein anderer. „Anstatt der gewohnten acht Spiele, gibt es jetzt nur noch sieben Partien pro Spieltag. Dadurch gibt es auch kein Unentschieden mehr. Außerdem werden jetzt drei Sätze bis 11, statt der bisherigen 2 Sätze bis 21 gespielt. Dadurch gewinnt das Spiel auch an Spannung und Attraktivität“, erläutert Westermeyer die Regeländerungen.

Zudem gibt es eine Drei-Punkte-Regelung. Gewinnt eine Mannschaft glatt „zu null“ oder mit 6:1, bekommt sie drei Punkte auf ihr Konto. Bei allen anderen Spielständen erhält die geschlagene Mannschaft immerhin einen Punkt.

Internationale Neuzugänge

Die Verantwortlichen haben besonderen Wert darauf gelegt, dass junge, talentierte Spieler den Weg an die Lenne finden. „Wir setzen auf junge Spieler, auch wenn es ein kleines Risiko birgt“, hat Westermeyer Vertrauen zu den Neuerwerbungen.

Mit Vivien Sandorhazi wechselt die amtierende ungarische Juniorinnen-Meisterin zum BC. Mit ihren erst 16 Jahren hat sie ebenfalls schon den Titel als Vize-Europameisterin in ihrer Vita stehen. Westermeyer: „Vivien zählt zu den europäischen Toptalenten und wird eine Verstärkung für uns sein.“

Die junge Ungarin wird allerdings nicht jede Partie bestreiten können. „Dadurch, dass sie auch auf internationaler Ebene gefordert wird und natürlich auch noch zur Schule gehen muss, wird sie nicht bei jedem unsere Spiele dabei sein können“, erklärt Westermeyer. Eine erste Eingewöhnung wird sie allerdings in der nächsten Woche haben. Dann ist sie von Donnerstag bis Sonntag bei ihrem neuen Verein, um ihre Mannschaft kennen zu lernen und mit ihr zu trainieren.

Ebenfalls nationale Meisterin ist die Irin Rachael Darragh, die sowohl im Einzel als auch im Doppel beste ihres Landes geworden ist. „Rachael ist bereits irische Nationalspielerin und versucht, sich in der Weltrangliste immer weiter nach oben zu spielen“, berichtet Westermeyer von den Zielen der nur 1,55 m großen Irin.

Dritter im Bunde der Neuankömmlinge ist der 19-jährige Niha Ivancic aus Slowenien. Zuvor spielte er in der 1. Liga in Österreich und ist Bronzemedaillen-Gewinner bei den Junioren-Europameisterschaften geworden. „Niha wird bei uns Einzel und Doppel spielen, seine Stärke liegt aber sicherlich eher im Einzel.“

Breiterer Kader ist wichtig

Als einzigen Abgang haben die Hohenlimburger lediglich Julian Voigt zu verzeichnen, den es zu seinem Heimatverein SC Guts Muths Jena zieht. In der 2. Bundesliga wird aber auch er spielen. Gegner seines ehemaligen Vereins wird er nicht sein, weil die Hohenlimburger in der Staffel Nord und Jena in der Südstaffel antreten werden.

Dass sich der zukünftige Zweitligist breiter aufgestellt hat, sieht Trainer und Spieler Westermeyer als dringend notwendig an. „Dadurch, dass wir in der zweiten Liga mehr Spiele bestreiten müssen und unsere zweite Mannschaft in die Regionalliga aufgestiegen ist, mussten wir einfach über einen größeren Kader verfügen. Die Belastung ist deutlich höher als noch im letzen Jahr.“

Klassenerhalt ist das Ziel

Als Ziel beider Teams gibt Westermeyer den Klassenerhalt aus. „ Ich denke, wir werden ganz gut mitspielen können. Aber wir müssen uns in der neuen Liga auch erstmal einfinden.“ Los geht es gleich mit einer großen Herausforderung. Am 23. September ist der TV Refrath II in Hohenlimburg zu Gast.

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