Kunst

Von Menschen und Landschaften

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Hagen. Nein, ein repräsentativer Überblick über das Gesamtwerk soll es nicht werden. Zwar besitzt das Osthaus-Museum etwa 350 Bilder des Künstlers Theodor Brün, zeigt jetzt aber nur Arbeiten mit zwei motivischen Schwerpunkten. Menschen und Landschaften.

Menschen und Landschaften - so lautet auch der Titel der Ausstellung, die am heutigen Samstag (13. April) um 10.30 Uhr im Sparkassen-Karree eröffnet wird.

Noch vor einigen Monaten waren Arbeiten Theodor Brüns (1885 1981) in Hagen zu sehen, in einer Ausstellung im Roten Haus. „Mit dieser Schau möchten wir jetzt darauf antworten und eine Auswahl der Werke zeigen, die sich in städtischem Besitz befinden”, sagt Rouven Lotz, der als wissenschaftlicher Volontär des Osthaus-Museums die Ausstellung kuratierte. Zumal schon lange geplant gewesen sei, im dritten Gastspiel des Museums in der Sparkasse Theo Brün zu präsentieren.

Etwa 35 Arbeiten sind ab heute im Forum zu sehen: viele Aquarelle, einige Tuschezeichungen, wenige Grafiken, allesamt zwischen den Jahren 1920 und 1970 entstanden. Thematisch wie auch räumlich geteilt werden die Arbeiten präsentiert: An einer Wand hängen farbprächtige Ansichten Hagener Landschaften. Brün zog 1912 mit seinen Eltern nach Hagen, hier lebte und arbeitete er bis zu seinem Tod auf Emst. Er gründete die Künstlervereinigung Hagenbund mit.

Den landschaftlichen Darstellungen stehen die von Menschen gegenüber: In Tuschezeichnungen und Aquarellen fing Brün Szenen des Alltages ein, auf dem Markt beispielsweise. Und auch im Café du Dôme, dem Künstlertreff in Paris, wo sich der Künstler aus Hagen wohlfühlte und eingliederte.

Um zumindest exemplarisch einen Überblick über die motivische Vielfalt Brün in der Ausstellung zu geben, werden in Vitrinen Arbeiten gezeigt, in denen Brün beispielsweise den Hochseiltanz einer Artistin dokumentierte.

Zur Eröffnung der Ausstellung spielt heute ab 10.30 Uhr das Stephan-Mehl-Trio. Die Ausstellung „Menschen und Landschaften” ist bis zum 3. Mai zu sehen.

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