Junger Fantasy-Roman-Autor

Weder introvertierter Poet noch Flausen im Kopf

Marvin Bittner mit seinen beiden Büchern.

Marvin Bittner mit seinen beiden Büchern.

Foto: Yvonne Hinz

Dahl.   Marvin Bittner ist kein introvertierter Poet, kein intellektueller Literat , sondern ein mit beiden Beinen im Leben stehender junger Mann. Er zieht gern mit Freunden um den Block, schwimmt im Dahler Sportverein – und schreibt Bücher.

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Er ist kein introvertierter Poet, kein intellektueller Literat , sondern ein mit beiden Beinen im Leben stehender junger Mann. Er zieht gern mit Freunden um den Block, schwimmt im Dahler Sportverein – und schreibt Bücher. Marvin Bittner hat schon in der Grundschule gern Aufsätze und Kurzgeschichten verfasst, mit 16 Jahren sein erstes Fantasy-Buch „Pia Handrew & Das Leben an einer mysteriösen Schule“ geschrieben, das im letzten Jahr auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wurde.

Und auch sein zweites Buch „Pia Handrew & Das Geheimnis um Kate“, das druckfrisch vorliegt, stellt der mittlerweile 19-Jährige in Frankfurt vor. Fantasy-Bücher liest er schon seit Jahren. „Klar, Harry Potter hab’ ich gefressen, alle sieben Bücher. Die Geschichten haben mich inspiriert, im Sommer 2011 selbst ins Fantasy-Fach einzusteigen“, blickt der junge Mann, der die Emster Realschule und danach die Berufsfachschule der Kaufmannsschule I besucht hat, zurück. Er habe keine biografische Geschichte verfasst, „eine Pia kenn’ ich nicht“, erzählt Marvin, es handele sich vielmehr um einen typisch englischen Vornamen, den er in beiden Büchern verwandt habe.

Junger Autor mag Englandund die englische Lebensart

Woher seine Affinität zu England stammt? „Die Tante meiner Mutter lebt dort. Ich hab’ sie in England oft besucht. Ich mag England, die englische Lebensart, das Wasser um die Insel herum.“ Obwohl es sich um Fantasy-Romane handele, würden die Erzählungen in einem realen Rahmen spielen. „Ich hab’ im Internet viel über englische Städte, Flüsse und Landschaften recherchiert.“ Im ersten Roman ist Protagonistin Pia etwa 12 Jahre, im zweiten 20.

Pia gelangt in ein Bergwerk, das sich zur Schule verwandelt, Zauberei und Magie beherrschen die Szenerie, Pia verliert ihre Seele, die zur Elfe wird. Marvin lacht, „ja, alles ist mystisch, fantastisch, nicht greifbar“.

Auf das zweite Oktoberwochenende freut sich der junge Autor schon heute: „Da die Romane in unterschiedlichen Verlagen herausgekommen sind, stelle ich meine Bücher an zwei Ständen vor. Das ist schon wirklich spannend.“

Flausen hat Marvin Bittner keine im Kopf, vielmehr eine klare Vorstellung von seiner Zukunft. „Nach den Sommerferien besuche ich die Kaufmannsschule II und mache dort mein Wirtschafts-Abitur. Danach möchte ich Literaturwissenschaften an der Fernuniversität studieren. Und dann irgendwann im Verlagswesen arbeiten.“

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