Auf Reisen

Diese Tricks beim Koffer ersparen im Urlaub Ärger und Zeit

Werner Schardt vom Reisebüro Ruhrpress in der St. Georg-Straße hat die Retro-Koffer nur zur Deko. Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Werner Schardt vom Reisebüro Ruhrpress in der St. Georg-Straße hat die Retro-Koffer nur zur Deko. Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Hattingen .  Werner Schardt vom Reisebüro Ruhrpress in Hattingen rät zu leichtem Gepäck. Darum kommt bei ihm nie ein schwarzer Koffer mit auf die Urlaubsreise

Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Reisen. Werner Schardt kennt sich nicht nur mit attraktiven Reisezielen aus, er weiß auch, welchen Koffer man am besten zu welchem Urlaub aus dem Keller holt.

Der geschäftsführende Gesellschafter des Reisebüros Ruhrpress in der St. Georgs-Straße kennt die ganze Welt. „Für kleine Touren von ein bis zwei Tagen nehme ich grundsätzlich einen kleinen Koffer mit, der ohne Probleme als Handgepäck durch die Kontrolle kommt“, sagt er.

So vermeiden Sie Wartezeiten beim Check-In

Das heißt: Keine Wartezeiten bei der Kofferaufgabe, keine Wartezeiten, wenn man den Flieger verlässt. Das ist ganz besonders praktisch, denn man spart Zeit. Bei längeren Urlauben wird es für Reisende schon etwas schwieriger.

„Die meisten nehmen in den Urlaub viel zu viel mit und bringen die Hälfte wieder ungenutzt mit nach Hause. Mit dem Problem belasten wir uns nicht“, sagt der 67-Jährige, der gerne mit seiner Frau in Urlaub fährt.

Gewicht des Koffers genau prüfen

Wichtig sei für ihn, dass jeder nur einen Koffer mitnimmt. Und vor allem: Dass das Gewicht des Koffers vor der Reise genau bestimmt wird. Denn viele Fluggesellschaften seien so pingelig geworden, dass man schon richtig viel Geld bezahlen müsse, wenn auch nur ein oder zwei Kilogramm zu viel im Koffer sind. „Ich habe zu Hause eine Kofferwaage und damit ist man immer auf der richtigen Seite“, sagt Schardt.

Auf Hartschalenkoffer verzichtet er. Da spart man wirklich vier bis fünf Kilo, die alleine schon der Koffer wiegt. Vor allem bei Reisen in asiatische Länder könne man an jeder Ecke die Wäsche waschen lassen, in guten Hotels auch direkt vor Ort. „Meine Frau und ich reisen nur mit kleinem Gepäck, das hat sich bewährt“, sagt er.

Nie einen schwarzen Koffer nehmen

Einen guten Ratschlag hat er noch: Nie einen schwarzen Koffer kaufen. „Den kann man auf dem Gepäckband nicht von anderen unterscheiden. Mein Koffer hat viele Aufkleber und einen auffälligen Gurt, den erkenne ich auf dem Kofferband sofort, schnapp ihn und bin weg.“

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