Wettbewerb

Elfringhäuser setzen auf die Zukunft ihres Dorfes

Bei der Busrundfahr durch Elfringhausen besictigte die Jury des Wettbewerbs von „Unser Dorf hat Zukunft“ auch den  Marienhof. Auf dem Foto streichelt Dr. Anke Schirocki, Jurymitglied, eine Kuh.

Foto: Fischer

Bei der Busrundfahr durch Elfringhausen besictigte die Jury des Wettbewerbs von „Unser Dorf hat Zukunft“ auch den Marienhof. Auf dem Foto streichelt Dr. Anke Schirocki, Jurymitglied, eine Kuh. Foto: Fischer

Hattingen.  Bewohner Elfringhausens versuchten Wettbewerbs-Jury zu überzeugen. Das Ergebnis erfahren sie am 25. September im Schwelmer Kreishaus.

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Miteinander wird in Elfringhausen groß geschrieben. Und dass sich gemeinsam viel erreichen lässt, haben die Bewohner des Stadtteils jüngst einer neunköpfigen Jury des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ präsentiert. Inzwischen steht das Ergebnis zwar fest. Wie die Jury Elfringhausen bewertet hat, erfahren die Bewohner allerdings erst am Montag, 25. September, ab 11 Uhr im Schwelmer Kreishaus.

Engagement und Tatkraft

Neben dem Hattinger Stadtteil hat die Jury auch Oberbauer (in Ennepetal) und Waldbauer (in Breckerfeld) begutachtet. Ob und – wenn ja – welche dieser drei Dorfgemeinschaften für den Kreis im nächsten Jahr am nordrhein-westfälischen Landeswettbewerb teilnimmt, wird ebenfalls während der Veranstaltung im Kreishaus bekannt gegeben.

Begleitet wird die Preisvergabe von Landrat Olaf Schade und Anke Schirocki von der Landwirtschaftskammer NRW. „Nach Ansicht der Jury konnten alle Beteiligten mit ihrem Engagement und ihrer Tatkraft beeindrucken“, sagt Andreas Roters, Koordinator des Kreiswettbewerbes im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Neue Projekte wurden vorgestellt

Auf einer Busrundfahrt hatten die Elfringhäuser der Jury ihr Dorf gezeigt. Durch die idyllische Landschaft ging es vorbei am Haus Bärwinkel, Aussichtspunkten und dem Marienhof.

Dabei verwiesen die Elfringhäuser einerseits auf den schlechten Straßenzustand, hoben andererseits aber auch den Strukturwandel, den der Stadtteil durchlebt hat, hervor. Klar, dass ein Besuch im Bandwebereimuseum da nicht fehlen durfte. Es erinnert an die lange Webertradition Elfringhausens.

Nachhaltige Energuieversorgung

Auch neue Projekte, auf die die Bewohner stolz sind, wurden der Jury vorgestellt – vom Heimatfest bis zur Freiwilligen Feuerwehr. Ebenfalls zu sehen bekam die Jury die nachhaltige Energieversorgung durch Windanlagen, Solarpaneelen auf den Dächern der Landwirtschaftsbetriebe und zwei Biogasanlagen. Rundfahrt-Moderatorin Ursula Bebko hatte nach der Besichtigung ein gutes Gefühl: „Wir haben alles gegeben.“

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