Am Ende der Woche

Gesunder Wettstreit ums Bürgermeister-Amt in Hattingen

Michael Brandhoff, Redakteur der WAZ Hattingen

Michael Brandhoff, Redakteur der WAZ Hattingen

Foto: Walter Fischer / WAZ

Hattingen.  Frank Staacken ist als Bürgermeister-Kandidat nominiert, Frank Mielke wird folgen. Wer noch? Es steht eine spannende Zeit in Hattingen bevor.

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Der Wettstreit ums Bürgermeister-Amt hat begonnen. Mit dem Grünen Frank Staacken steht der erste Bewerber seit Donnerstagabend fest, die Sozialdemokraten wollen in knapp zwei Wochen ihren designierten Kandidaten, Stadtkämmerer Frank Mielke, offiziell nominieren.

Was noch nicht klar ist: Was machen CDU und FDP? Bringen sie auch eigene Kandidaten ins Spiel? Bei den Freien Demokraten ist das eher unwahrscheinlich, bei den Christdemokraten indes gibt es in den eigenen Reihen durchaus denkbare Personen für dieses Amt. Sabine Noll zum Beispiel, die für die CDU im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing sitzt. Sie arbeitet seit sechs Jahren als Kämmerin in Monheim. Entscheiden will die Partei Ende Januar, Ausgang offen.

Was macht Hattingens aktueller Bürgermeister Dirk Glaser?

Offen ist auch, ob Bürgermeister Dirk Glaser noch einmal antritt. Eine Partei, die ihn 2015 unterstützte, hat sich jetzt für einen eigenen Kandidaten entschieden, aus den anderen Reihen wird immer wieder Kritik laut. Dagegen steht der Amtsbonus – und seine gute Vernetzung in Hattingen über die Politik hinaus. Sicher würde er gerne angefangene Projekte beenden, auf der anderen Seite wird er genau beobachten, wie gut seine Chancen sind. Das wird spannend.

Wer auch immer im September 2020 zur Wahl stehen wird, ein gesunder Wettstreit wird unserer Stadt gut tun. Visionen aus verschiedenen Blickwinkeln werden den Bürgerinnen und Bürgern eine Entscheidungshilfe sein, frische Ideen können und müssen ein Werkzeug gegen die allgemeine Politikverdrossenheit sein.

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