Am Ende der Woche

Hattingen zeigt sich international – und das ist gut so

WAZ-Redakteur Michael Brandhoff

WAZ-Redakteur Michael Brandhoff

Hattingen.  Europa längst zum Alltag geworden ist. Es lässt Hattingen leben und arbeiten, es bringt der Stadt Vielfalt und neue Sichtweisen. Ein Kommentar.

Matthias Ketteler und seine Projekthilfe unterstützen die Regierung Gambias; Moschee-Mitglieder aus unserer Stadt finanzieren einen Brunnenbau in Mauretanien; EU-Fördergelder fließen unterdessen nach Hattingen; Bewerbungen für den Literatur-Förderpreis kommen inzwischen auch aus Belgien – das alles zeigt, wie international das Leben inzwischen ist, eine Art modernes Import-Export.

Beim Austausch des Gymnasiums Holthausen mit einer Partnerschule in Ungarn stellen Lena aus Hattingen und Eszter aus Budapest fest, dass sie miteinander verwandt sind; das Gymnasium Waldstraße ist auf dem Weg zur Europaschule, begrüßt Gäste aus Frankreich.

Alles das war Teil unserer Berichterstattung in der abgelaufenen Woche, es ist die Lebenswirklichkeit, es zeigt, dass Europa längst zum Alltag geworden ist. Es lässt Hattingen leben und arbeiten, es bringt der Stadt Vielfalt und neue Sichtweisen. Kulturell ist es ein Gewinn, gesellschaftlich sowieso – und das ist auch gut so.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben