Musik

Hattinger Band Levee Break präsentiert ihr erstes Album

Die Band Levee Break übt in ihrem knallroten Proberaum für den Auftritt am morgigen Mittwoch

Die Band Levee Break übt in ihrem knallroten Proberaum für den Auftritt am morgigen Mittwoch

Foto: WAZ FotoPool

Hattingen.   Die Band Levee Break präsentiert ihr erstes Album am Mittwoch im CVJM.

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Da kann die Sonne noch so schön scheinen, unten im alten Bunker zusammen Musik zu machen, richtigzu rocken, so laut, so schnell, wie es geht – das toppt für die Band Levee Break alles. Außer vielleicht eins: ein eigenes Konzert. Am Mittwoch, 18. Juni, präsentieren Levee Break ihr erstes Album im CVJM.

Rock wie aus den späten 1960er und früher 1970er Jahren und dazu ein bisschen Blues, so klingen die englischsprachigen Lieder. Experimentell und vor allem authentisch. Denn nichts ist „aufpoliert“ oder „steril“. Die Akustik vom Proberaum soll auf ihren Liedern mitklingen, da ist nichts in einem Studio verändert worden. Auch das Cover des gleichnamigen Albums haben Levee Break selbst gestaltet und per Hand zusammengeklebt.

Vor drei Jahren haben sich Sänger Philipp Eckei, Gitarrist Maxi Beyer, Schlagzeuger Till Reuter – und etwas später auch Bassist Tobias Thomanek – zusammengefunden und sich nach einem Lied von Led Zeppelin benannt: „When The Levee Breaks“.

Neben Mädchen und dem Alltag geht es auf dem Album auch um ihren „mystischen“ Proberaum. „Wir wohnen hier ja quasi“, meint Schlagzeuger Till Reuter (20). Und prompt haben sie dem rot angestrichenen Raum im Bunker an der ehemaligen Feuerwache einen Platz auf ihrem Album gewidmet: „Red Temple“ – also roter Tempel. „Das Lied ist vor unserem ersten Auftritt im Haus der Jugend entstanden. Es geht darum, dass wir die Musik, die wir hier im Proberaum so oft gespielt haben, endlich auch draußen spielen wollen und dass das total befreiend für uns ist“, erklärt Till Reuter.

Die eigene Musik dem Publikum zu präsentieren, die berauschende Atmosphäre zu erleben: „Es gibt nichts Vergleichbares“, so Gitarrist Maxi Beyer (20). Till Reuter ergänzt: „Auf Konzerten merkt man erst so richtig, wie sich die Band weiterentwickelt hat.“ Im nächsten Jahr planen die Musiker daher viele Auftriffte auf Festivals und Veranstaltungen.

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