Welper

Hattinger Kitas führen ihr Zirkusprojekt in Eigenregie fort

Das evangelische Familienzentrum Arche Noah in Welper erhält zwei Akrobatikleitern vom Kinderschutzbund. Damit wird das Zirkusprojekt unterstützt.

Das evangelische Familienzentrum Arche Noah in Welper erhält zwei Akrobatikleitern vom Kinderschutzbund. Damit wird das Zirkusprojekt unterstützt.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Vier Einrichtungen in Welper arbeiten bei einem Zirkusprojekt zusammen. Auch andere Kitas in Hattingen können davon profitieren. Helfer gesucht.

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Jedes Jahr soll es ab sofort ein gemeinsames Zirkusprojekt der vier Kindergärten in Welper geben. Die Zirkusshow, die Anfang dieses Jahres noch mit professioneller Hilfe auf die Beine gestellt wurde, werden die Kindergärten nun selbst in die Hand nehmen. Davon können auch andere Hattinger Kitas profitieren.

Kinderschutzbund unterstützt das Projekt

Die Aktion wird von den vier Kindergärten Arche Noah, Hunsebeck, St. Josef und der Elterninitiative Wolkenzimmerhaus gemeinsam durchgeführt. „Es ist so erfolgreich gelaufen, dass wir das Projekt beibehalten werden“, strahlt Silvia Mahle, Leiterin des evangelischen Familienzentrums Arche Noah.

Der Kinderschutzbund unterstützt das Zirkusprojekt mit zwei Artistenleitern im Wert von insgesamt 300 Euro. Mahle freut sich über die Unterstützung, weil es sehr viel Geld koste, die Materialien für die Show anzuschaffen. Die neuen Leitern sollen auch an andere Hattinger Kitas verliehen werden, die ein solches Projekt durchführen wollen.

Helfer für die Fortsetzung des Projekts gesucht

Die 58 Kinder, die bei der Premiere dabei waren, haben in vielerlei Hinsicht profitiert. Nicht nur, dass sie lernen, sich zu konzentrieren, ihren Körper zu kontrollieren und kooperationsbereit zu sein, die Woche intensives Proben hatte noch einen anderen Effekt: „Weil die Vorschulkinder in Welper sich durch das Projekt kannten, gab es keine Befürchtungen, dass jemand in eine Schule oder Klasse kommt und niemanden kennt“, erklärt Mahle.

Vom 23. bis zum 27. März heißt es wieder: Manege frei. Noch fehlt aber einige Ausstattung – zum Beispiel ein Manegeneingang. „Vielleicht hat ja jemand, der handwerken kann, Lust darauf, so etwas zu bauen“, hofft die Arche Noah-Leiterin. Ein Teppich, ein Vorhang und eine Tonne zum Balancieren seien auch noch nicht vorhanden.

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