Leser schlagen Wohlgemuth und Huck vor

„Der kleine Platz vor dem Bügeleisenhaus kann fast die Personen nicht mehr aufnehmen, die ihm seinen Namen geben sollen. So könnte ich den bisherigen Vorschlägen einen weiteren hinzufügen: ,Otto-Wohlgemuth-Platz’. Denn der Hattinger Heimat- und Arbeiterdichter hat ja wohl in eben diesem Bügeleisenhaus in seinen letzten Lebensjahren gewohnt und gearbeitet. Aber ich kann mich jedoch auch nur der Auffassung von Frau Nicolai anschließen: Kein Straßen- oder Platzname in der historischen Altstadt ist nach einer Person benannt. In der Bevölkerung ist der ‘Platz am Bügeleisenhaus’ bereits fest verankert. Also nennt ihn doch so: Platz am Bügeleisenhaus! Rolf W. Krause „Ich möchte einen alternativen Vorschlag zur Benennung des Platzes machen: Huck. So hieß früher eine dem Platz benachbarte Gasse im Viertel Klein-Langenberg, das für den Bau des früheren Karstadthauses weichen musste. Der originell und irgendwie putzig wirkende Name „Huck“ stellt vielleicht eine griffigere Variante dar als der etwas künstlich und sehr lang wirkende Name „Platz am Bügeleisenhaus“.

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„Der kleine Platz vor dem Bügeleisenhaus kann fast die Personen nicht mehr aufnehmen, die ihm seinen Namen geben sollen. So könnte ich den bisherigen Vorschlägen einen weiteren hinzufügen: ,Otto-Wohlgemuth-Platz’. Denn der Hattinger Heimat- und Arbeiterdichter hat ja wohl in eben diesem Bügeleisenhaus in seinen letzten Lebensjahren gewohnt und gearbeitet. Aber ich kann mich jedoch auch nur der Auffassung von Frau Nicolai anschließen: Kein Straßen- oder Platzname in der historischen Altstadt ist nach einer Person benannt. In der Bevölkerung ist der ‘Platz am Bügeleisenhaus’ bereits fest verankert. Also nennt ihn doch so: Platz am Bügeleisenhaus! Rolf W. Krause


„Ich möchte einen alternativen Vorschlag zur Benennung des Platzes machen: Huck. So hieß früher eine dem Platz benachbarte Gasse im Viertel Klein-Langenberg, das für den Bau des früheren Karstadthauses weichen musste. Der originell und irgendwie putzig wirkende Name „Huck“ stellt vielleicht eine griffigere Variante dar als der etwas künstlich und sehr lang wirkende Name „Platz am Bügeleisenhaus“.

Mit dem Namen „Huck“ würde die Erinnerung an einen verschwundenen Teil der Fachwerkaltstadt wachgehalten; im Bereich der Sitzgelegenheiten und der leblos-grauen Kauflandwand könnten Schautafeln mit Ansichten des früheren Viertels Klein-Langenberg aufgestellt werden. Der Kontrast zwischen dem erhaltenen Altstadtteil nördlich der Großen Weilstraße und dem modernisierten Altstadtteil südlich würde Bewohnern und Gästen vor Augen geführt, wobei der traditionelle Name „Huck“ als Bindeglied zwischen Alt und Neu dienen könnte. Die Ehrung verdienter Mitbürger sollte Straßen der Umgebung vorbehalten werden. Martin Velling

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