Heveney

Parken am Freizeitbad kostet noch in diesem Monat Geld

Die Bewirtschaftung des Parkplatzes am Freizeitbad Heveney steht kurz bevor. Noch laufen die Bauarbeiten.

Die Bewirtschaftung des Parkplatzes am Freizeitbad Heveney steht kurz bevor. Noch laufen die Bauarbeiten.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Bochum/Witten/Hattingen.  Das Parken am Freizeitbad Heveney kostet bald Geld. Noch in diesem Monat soll die Bewirtschaftung beginnen. Badbesucher parken weiter kostenlos.

Das Parken am Freizeitbad Heveney wird noch in diesem Monat Geld kosten. Für die nächste Woche kündigt die Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr den Beginn der Bewirtschaftung an. „Derzeit laufen die letzten Vorbereitungen. Dabei werden auch Laternen gesetzt, um den Parkplatz mit mehr Licht zu versehen“, berichtet Geschäftsführer Jürgen Hecht.

400 Stellplätze umfasst der Parkplatz an der Therme Heveney. Ursprünglich ist er für Bad-Besucher vorgesehen. Gleichwohl komme es immer wieder vor, dass die Schwimmbad- und Saunagäste keinen Parkplatz finden, schildert Jürgen Hecht. Das soll nun anders werden. Künftig zahlen Autofahrer montags bis freitags pauschal zwei Euro, am Wochenende fünf Euro Gebühr. Den Bad-Besuchern wird das Geld an der Kasse erstattet. „Für sie bleibt also alles beim Alten“ betont Hecht und verspricht den Kunden: „Mehr Licht. Mehr Sicherheit. Mehr Stellplätze.“

Parken auf den umliegenden Plätzen bleibt kostenlos

Das Bezahlen erfolgt an drei Automaten: zwei im Bad und einer auf dem Außengelände. Achtung: An dem Außen-Automat kann nur mit EC-Karte bezahlt werden. „Aus Sicherheitsgründen“, heißt es bei der Freizeitgesellschaft. Die Geräte im Bad schlucken auch Bargeld.

Um die Gebühren zu umgehen, dürften die meisten Ausflügler gerade an den Wochenenden fortan die weiteren 1400 Stellflächen rund um den Hafen Heveney ansteuern. Hier bleibt das Parken kostenlos. Vorerst, wie am See gemutmaßt wird? „Zumindest gibt es für diese Flächen derzeit keine Pläne für eine Bewirtschaftung“, antwortet Jürgen Hecht.

Neues Solebecken soll bald gebaut werden

Fest steht nunmehr: Das Freizeitbad erhält ein neues Solebecken. Das alte Becken ist undicht und seit Ende 2018 außer Betrieb – zur Enttäuschung vieler Stammbesucher, für die das Bad im salzhaltigen Wasser regelmäßige Gesundheitsvorsorge bedeutet. Ein letzter Testlauf im April war negativ. Ein neues Becken muss her. Dazu gab der Aufsichtsrat der Freizeitgesellschaft jetzt grünes Licht. Es entsteht auf dem Grundstück des jetzigen Beckens, umfasst 104 Quadratmeter Wasserfläche und bietet Sprudelliegen und eine farbige Unterwasserbeleuchtung.

Die Kosten betragen rund 350.000 Euro, getragen von den vier Gesellschaftern, den Städten Bochum und Witten, dem EN-Kreis und dem Regionalverband Ruhr. Mit dem Bau soll noch im Sommer begonnen werden. Bis zu den Herbstferien soll das neue Becken in Betrieb gehen – ohne weitere Preiserhöhungen. Die haben die Betreiber bis 2021 ausgeschlossen.

Freizeitgesellschaft will Haus Herbede verkaufen

Derweil plant die Freizeitgesellschaft, Haus Herbede in Witten zur verkaufen. Derzeit wird eine Ausschreibung vorbereitet. Nicht allein der Preis sei entscheidend, sondern das Konzept des möglichen Käufers, erklärt Jürgen Hecht. Mit den Verkaufsplänen werden Wünsche für ein neues Gästehaus als Anbau verknüpft. Das Restaurant in dem ehemaligen Rittergut ist schon seit über zwei Jahren geschlossen, ebenso der Biergarten. Das Gästehaus soll in den Garten hineingebaut werden. Platz sei genug da, die Fläche ist laut Hecht 4000 Quadratmeter groß.

Alle Veranstaltungen, die bis Ende 2020 im Haus Herbede gebucht sind, seien sicher, wird betont. Das gilt vor allem für Hochzeitsfeiern. Auch bei Bochumer Brautpaaren ist das denkmalgeschützte Anwesen sehr beliebt. Ein Caterer richtet für die Gesellschaften die Feiern mit Speis und Trank aus.

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