Politik

Ralf Brauksiepe: Von der Leyen wird das gut machen

Besuch in Niederwenigern am 5. Juli 2012: Ursula von der Leyen unterstützte ihren Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe beim Nominierungsparteitag. Links: Theo Haske, daneben Gerhard Nörenberg.

Besuch in Niederwenigern am 5. Juli 2012: Ursula von der Leyen unterstützte ihren Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe beim Nominierungsparteitag. Links: Theo Haske, daneben Gerhard Nörenberg.

Foto: Svenja Hanusch / WAZ FotoPool

Hattingen.  Der Hattinger Ralf Brauksiepe arbeitete acht Jahre lang an der Seite von Ursula von der Leyen. Er beschreibt sie als fleißig und diszipliniert.

„Ursula von der Leyen ist extrem fleißig, diszipliniert und zielorientiert“, sagt Ralf Brauksiepe über seine ehemalige Chefin.

Achteinhalb Jahre lang war der Hattinger einer von zwei Parlamentarischen Staatssekretären an der Seite der neuen EU-Kommissionschefin, zunächst im Arbeits- und Sozial­ministerium, zuletzt im Verteidigungsministerium. Im WAZ-Gespräch sagt er: „Ich habe die Daumen gedrückt und bin überzeugt: Sie wird das gut machen.“

Schöne, aber auch anstrengende Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit sei schön, „aber auch anstrengend“ gewesen, so Brauksiepe, der inzwischen Arbeitsdirektor beim Wohnungsanbieter Vivawest in Gelsenkirchen ist. Sie habe sich selbst, aber auch ihren Mitarbeitern „etwas abverlangt“. Brauksiepe beschreibt, wie schnell sie sich in Themen einarbeiten kann: „Wenn sie morgen ein Fischerei-Abkommen abschließen muss – dann ist sie bis dahin absolute Fischerei-Expertin; wenn kurzfristig Burkina Faso auf der Tagesordnung steht, ist sie bis dahin Burkina-Faso-Expertin.“ Sie habe gesellschafts- und sozialpolitisch gearbeitet, auch außenpolitisch – „sie war in der Kommunalpolitik, in der Landespolitik, in der Bundespolitik, das spricht alles für sie.“

Als Unterstützerin zu Besuch in Niederwenigern

Einmal war Ursula von der Leyen zu Gast in Hattingen: Am 5. Juli 2012 unterstützte die Ministerin ihren Staatssekretär vor der Bundestagswahl 2013. In der Mehrzweckhalle am Rüggenweg in Niederwenigern war es unfassbar heiß, doch die Christdemokratin blieb jederzeit kühl – energisch und beschwörend, meist freundlich und motivierend. Über Brauksiepe sagte sie, dass er eine seltene Mischung biete: „Fest verwurzelt in der Heimat“, aber auch „mein Mann fürs Internationale“. Mit einem Grinsen erzählte sie, dass er Brauksiepe „brillant Englisch“ spreche – „das sollte man gar nicht so vermuten“.

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