Tresore

Thomas Sinning aus Hattingen sorgt für Sicherheit

Thomas Sinning aus Hattingen präsentiert ein paar seiner Tresore, die er in seinen Büroräumen ausstellt.

Thomas Sinning aus Hattingen präsentiert ein paar seiner Tresore, die er in seinen Büroräumen ausstellt.

Foto: Fischer / Funke Foto Services GmbH

Hattingen.  In seinem Geschäft in Hattingen verkauft der Unternehmer Tresore in allen Formen und Farben. Zu der Diebstahlserie hat er eine klare Meinung.

„Sicher ist sicher“ ist ein Motto, mit dem sich Thomas Sinning identifizieren kann. Seit 2007 vertreibt der Hattinger Tresore, er bietet vor allem Premium-Produkte für Unternehmen und Arztpraxen an, doch auch Privatleute können sich bei Sinning ein Stück Sicherheit kaufen.

Ein teuer Staubfänger

„Wenn nichts Schlimmes passiert, ist ein Tresor eigentlich nur ein teurer Staubfänger, doch tritt der Ernstfall einmal ein, dann ist man wirklich froh einen zu besitzen“, erklärt Sinning. Ein Tresor sichere die wertvollsten Dinge ab, sei es bei einem Brand oder bei einem Diebstahl. Und für Manches gebe es ja einfach keinen Ersatz, gerade Gegenstände, an denen persönliche Erinnerungen hängen, seien ja nicht einfach so wieder zu beschaffen, so Sinning. „Mit einem Tresor im Haus fährt man auf jeden Fall mit einem ganz anderen Gefühl in den Urlaub.“

Erfahrener Tresorbauer

In den vergangenen Monaten gab es in Hattingen mehrere Tresor-Diebstähle, sind Tresore also überhaupt so richtig sicher? Thomas Sinning ist sich da sicher. Doch die Tresore müssen aber auch die richtige Qualität haben. Das Wort „Tresor“ sei nicht geschützt, sagt er. „Also kann man sich letztlich auch eine alte Blechkiste hinstellen und es Tresor nennen. Sicher ist das aber nicht.“

„Maßgeschneiderte“ Produkte

Sinning vertreibt selbst nur hochwertige Produkte, die vom bekannten Tresorbauer Koplin „maßgeschneidert“ werden. Das Unternehmen Koplin fertigt seit 1938 Tresore an. Als zusätzlichen Diebstahlschutz bietet Sinning an, den Tresor zusätzlich im Boden oder an der Wand zu verankern. Dann sei ein Diebstahl so gut wie unmöglich.

Es darf kein Cent-Stück zwischen die Wände passen

Kennzeichen eines qualitativ hochwertigen Tresors gebe es einige, doch am wichtigesten sei es, dass der Stahlschrank spaltfrei sei. Es dürfe kein Cent-Stück zwischen die Wände passen, sagt Sinning. So sei fast ausgeschlossen, dass der Tresor mit einem Brecheisen aufgehebelt werden kann.

Die Optik muss stimmen

Bei Tresoren steht die Sicherheit und die Funktionalität an erster Stelle, doch einige von Sinnings Kunden legen vermehrt darauf Wert, dass der Tresor auch optisch gut aussieht. „Da gibt es schon einige Optimierungsmöglichkeiten, mit besonderen Lacken kann man so einen Tresor schon verschönern“, erklärt der gebürtige Wittener, der in seinem Vertrieb einen Rundum-Service anbietet. „Wir beraten, stellen maßgenau her und liefern selbst, alles passiert aus einer Hand. Das hebt uns von allen anderen ab.“

Die Preisspanne beginnt bei 3000 Euro

Das Preisniveau für das einfachste und kleinste Produkt liegt bei Sinning bei etwa 3000 Euro, nach oben hin sind nur wenige Grenzen gesetzt. „Vergleicht man das mit einem Auto, ist von einem Smart bis zu S-Klasse alles dabei“, erklärt der Hattinger. „Der Preis hängt natürlich auch von der Größe ab.“ Am häufigsten verkauft sich der Tresor in der Größe 110 cm, aber es gibt auch 180 cm oder 190 cm hohe Tresore, diese haben dann teilweise auch zwei Flügeltüren.

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