Wirtschaft

Umweltschutz und Zukunft der Arbeit sind Hackathon-Themen

Jennifer Cwielong und Dawid Schäfers von der VOLL digital GmbH in Hattingen präsentieren  im Forum des Unternehmens einen aktuellen Flyer zu einem Hackathon pro Umwelt und Zukunft der Arbeit, den sie Anfang Dezember 2019 organisieren.

Jennifer Cwielong und Dawid Schäfers von der VOLL digital GmbH in Hattingen präsentieren im Forum des Unternehmens einen aktuellen Flyer zu einem Hackathon pro Umwelt und Zukunft der Arbeit, den sie Anfang Dezember 2019 organisieren.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Hattingen ist ein Standort des Hackathons, bei dem Produkte für Umweltschutz und die Zukunft der Arbeit entwickelt werden. Die Anmeldung läuft.

„Connect the Pott“ heißt die Aktion, bei der Projekte für den Umweltschutz und für die Zukunft der Arbeit entwickelt werden sollen. 24 Stunden lang werden dann in einem Hackathon Teams aus Hattingen, Dortmund und Essen miteinander verbunden sein. Eine Jury bewertet die Ergebnisse.

„Wir haben zusammen mit Ruhr:Hub, Women in Tech Ruhr & Accenture Interactive aus Dortmund, ,Connect the Pott’ ins Leben gerufen“, sagt Dawid Schäfers von der „VOLL digital GmbH“. Die Agentur ist mit der „GRAUZONE“ an der Eickener Straße 41 Standort für den Hackathon von Samstag, 7. Dezember, 9 Uhr, bis Sonntag, 8. Dezember, 16 Uhr.

Hackathon-Themen in Hattingen, Dortmund und Essen sind Umweltschutz und Arbeit

Die Themen sind Umweltschutz und die Zukunft der Arbeit. „Ideen werden vor Ort in den einzelnen Teams entwickelt“, sagt Jennifer Cwielong von „VOLL digital“. Die Teams können sich zu Beginn des Hackathons zusammenfinden. „Es besteht auch die Möglichkeit, sich bereits als Team anzumelden“, sagt Jennifer Cwielong. Sechs Teams mit je fünf Mitgliedern sollen in Hattingen gebildet werden.

Antworten können die Teilnehmer im Bereich Umweltschutz zu folgenden Unterpunkten entwickeln: Smart City, Think globally, act locally, Recycling, Upcycling, Downcycling, Sharing Economy, E-commerce, Lebensmittel-, Verpackungs- und Bekleidungs-Industrie, Gamification als Weltverbesserer.

Wichtig ist den Organisatoren, dass Firmen mit vor Ort sind, um Ideen weiterzuverfolgen

Im Bereich Zukunft der Arbeit sind folgende Unterthemen angegeben: neue Formen der Zusammenarbeit, Mensch-Maschine-Interaktion, der Anspruch auf den Arbeitsplatz, Automatisierung, Flexibilität, Diversität, War for Talents.

Auch Mentoren können sich noch melden, die die Teams mit Rat und Tat unterstützen. „Es ist gut, dass auch Firmen vertreten sind, die vielleicht dann eine Idee, die hier entsteht, umsetzen und Potenziale weiterführen können. Die Netzwerk-Idee ist ganz wichtig“, sagt Cwielong.

Von der ersten Idee zum Prototyp in 24 Stunden

Apps könnten beispielsweise zu den beiden Themen entwickelt werden. Bestenfalls von der ersten Idee zum Prototyp – und das in 24 Stunden mit dem Ziel einen Mehrwert für die Umwelt oder zukünftige Arbeitsweisen zu liefern.

Im Netz und auch via Whatsapp verbreiten die Aktiven den Hackathon – und haben schon nach kurzer Zeit zwei Hände voll Teilnehmer zusammen und auch vier Sponsoren für Hattingen: Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr (EN-Agentur), Effizienz Agentur NRW, GLS-Bank, ConEnergy und RuhrINN.

Organisatoren erwarten 50 Teilnehmer allein in Hattingen

„Wir rechnen insgesamt mit knapp 50 Leuten“, sagt Schäfers. Die Teams stellen am Sonntagmorgen einer Jury – unter den Juroren sind bislang Aysel Osmanoglu (GLS Bank), Matthias Graf (Effizienzagentur), Jürgen Köder (EN-Agentur), Nicolas Korte (ETABO) und Marc Letzing (GRAUZONE) – ihre Ergebnisse vor. Die Jury wählt das beste Team aus, das sich dann noch gegen die Gewinnerteams der anderen Standorte behaupten kann.

Die Teilnahme am Hackathon ist kostenlos. Die Tage beginnen mit einem gemeinsamen Frühstück. Der Hackathon soll übrigens der Auftakt zu einer Reihe von Hackathons sein. „Wer dieses Mal nicht so lange Zeit hat, kann sich aber auch als Gast anmelden“, erklärt Jennifer Cwielong. Sie betont, dass für Verpflegung gesorgt ist. Und: „Ein paar Specials planen wir auch“, verrät sie.

Nachts durcharbeiten oder ruhen: Beides geht

Zwar kann, wer will, die ganze Nacht durcharbeiten. Aber „die Teilnehmer bei uns in Hattingen haben die Möglichkeit, im Ruhr Inn Hotel zu vergünstigten Konditionen zu übernachten, falls doch mal jemand schlafen will“, sagt sie.

Weitere Informationen gibt es im hier.

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