Verkehr

Brücke in der Hofermühle wird nun erst im Herbst verstärkt

Die nächtliche Sperrung für die Sanierung wird erneut verschoben. Lastwagen dürfen die marode Brücke aber weiterhin nicht überqueren.

Die nächtliche Sperrung für die Sanierung wird erneut verschoben. Lastwagen dürfen die marode Brücke aber weiterhin nicht überqueren.

Foto: Ulrich Bangert

Heiligenhaus.  Die Brücke in der Heiligenhauser Hofermühle wird saniert. Die Arbeiten verzögern sich erneut und beginnen nun doch erst im kommenden Herbst.

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Die Brücke in der Hofermühle kann vorerst nicht verstärkt werden. Damit verschiebt sich erneut deren geplante nächtliche Sperrung, die der Landesbetrieb Straßen.NRW erst kürzlich für August angekündigt hatte.

Wie Straßen.NRW am Mittwoch (7. August) mitteilte, werde die zusätzliche Verstärkungsmaßnahme in den kommenden Herbst verschoben. Der Grund dafür sind demnach nun ausgewertete neue Untersuchungen, die die Regionalniederlassung Niederrhein in den vergangenen Wochen mit den zuständigen Statistikern an der Brücke durchführte. „Diese wurden notwendig, da nach Beginn der Arbeiten andere Bodenverhältnisse vorgefunden wurden als erwartet“, so der Landesbetrieb.

Die nun vorliegenden die Untersuchungsergebnisse seien in die statische Neuberechnung der Maßnahme eingerechnet worden. „Durch die Anpassung der Statik werden zusätzliche Materialien für die Brückenverstärkung benötigt. Dazu müssen verstärkte verzinkte Bodenanker und Bewehrungseisen angefertigt werden“, so Straßen.NRW weiter.

Da diese Arbeiten einen gewissen zeitlichen Vorlauf benötigten, könne das ausführende Bauunternehmen die Brückensanierung erst im Herbst fortsetzen.

Die Brücke in der Hofermühle bleibt allerdings vorerst für Lastwagen mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht weiterhin gesperrt.

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