Traditionsfest

Bürgerverein zieht eine gute Bilanz über den Blotschenball

Der Höhepunkt des Blotschenballs waren in diesem Jahr auch wieder die Blotschentänze der Schüler und Kindergartenkinder.

Der Höhepunkt des Blotschenballs waren in diesem Jahr auch wieder die Blotschentänze der Schüler und Kindergartenkinder.

Foto: Ulrich Bangert

Heiligenhaus.  „Gott ist ein Isenbügeler“, freut sich der Bürgerverein und zieht Bilanz zum Blotschenball. Er wünscht sich für die Zukunft die Rocknacht zurück.

Der Blotschenball besteht seit 1804 und ist damit das älteste Fest in Isenbügel. Doch es sei keine verstaubte Tradition, so der Bürgervereinsvorsitzende Franz-Josef Artz, sondern „lebendige Gegenwart, die von allen gewollt und unterstützt wird“. Dies habe sich jetzt am Sonntag wieder gezeigt. „Gott ist ein Isenbügeler“, sagt Artz und nimmt „das unfassbar gute Wetter“ als Beweis. In der Hochphase seien gut 400 Besucher auf dem Schulhof der Clarenbachschule zusammengekommen, darunter viele Schüler und Kindergartenkinder. „Bei den Blotschentänzen war es natürlich besonders voll“, so Artz, der vor allem die gelungene bunte Mischung aus Traditionstänzen und Modernem – etwa amerikanischer Line Dance – lobt.

„Es war noch schöner als im Vorjahr. Es war ein großer Erfolg, das Fest hat viel Freude geschenkt. So haben wir uns das gewünscht“, bilanziert der Bürgervereinsvorsitzende – und er sei mit dieser Meinung längst nicht alleine. „Der Vorstand hat nur zufriedene Rückmeldungen bekommen.“

Rocknacht könnte zurückkommen

Einziger Wermutstropfen: Zum zweiten Mal infolge musste die Rocknacht ausfallen, weil Sponsoren fehlten. „Wir würden begrüßen, wenn es gelingt, die Rocknacht wieder zu veranstalten“, betont Artz. Doch sie solle dann keine Eintagsfliege sein, sondern müsse ein Konzept haben und zukunftssicher finanziert sein.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben