Sprachkurs

Ferienprojekt bringt ausländischen Grundschülern Deutsch bei

Auch ein Besuch der Stadtbücherei mit ihrem neuen Bestand gehört zum Ausflugsprogramm.

Auch ein Besuch der Stadtbücherei mit ihrem neuen Bestand gehört zum Ausflugsprogramm.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Heiligenhaus.  Zugezogene ausländische Kinder können längst nicht immer gut Deutsch. Sie werden in den Ferien mit einem Intensivkurs für den Alltag fit gemacht.

Schnell Deutsch zu lernen, um sich zu verständigen und verstanden zu werden – das ist das Ziel vieler nach Heiligenhaus neu zugewanderter Menschen. Den jüngsten unter ihnen hilft dabei jetzt ein Projekt der Stadt, das in der zweiten Herbstferienwoche stattfinden wird: „Fit in Deutsch“ wendet sich an Mädchen und Jungen im Grundschulalter und verbindet intensives Deutschtraining mit einem interessanten Nachmittagsangebot.

Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos. „Heiligenhaus nimmt zum ersten Mal an dieser Ferienintensivmaßnahme teil, die vom Land gefördert wird“, erklärt Michael Borowski vom Schulverwaltungsamt. „15 bis 20 Kinder können mitmachen, sechs sind bereits angemeldet.“ Über die Grundschulen haben Borowski und Renate Dubbert nachgefragt, welches Kind wohl Förderbedarf und Interesse an einer Teilnahme habe. „Die Schüler werden dann von 9 bis 16 Uhr in den Räumen der Ogata der Grundschule Regenbogen in der Oberilp betreut. Vormittags gibt es Frühstück und eine Sprachlerneinheit, dann ein gemeinsames Mittagessen und nachmittags Ausflüge. Es wird ganz viel geboten“, erläutert Borowski das Konzept.

Ausflüge unterstützen das Lernerlebnis

In den Herbstwald, zur Heiligenhauser Feuerwehr und in die Stadtbücherei wird es die Kinder im Laufe der Woche ziehen – alles Ausflüge, die vorher mit dem entsprechenden Vokabular sprachlich und thematisch vorbereitet werden können. Zwei studentische Sprachlernbegleiter betreuen die Grundschüler und leiten sie an. „Wir wollen sehen, wie es läuft und dann entscheiden, ob wir auch in Zukunft, in den Oster- oder Sommerferien, so ein Angebot machen wollen“, sagt Michael Borowski.

Wer Kinder hat oder kennt, die Interesse an einer solchen Förderung haben und neu zugewandert sind, kann sich unter an Michael Borowski wenden und in Rücksprache mit ihm herausfinden, ob die Herbstferien-Maßnahme geeignet ist.

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