Brand

Feuerwehr rückt zu Großeinsatz in einem Gewerbebetrieb aus

Nach einer Explosion in einem Gewerbebetrieb hatten Mitarbeiter die Feuerwehr gerufen. Die Lage an der Weilenburgstraße war jedoch längst nicht so schlimm, wie die Einsatzkräfte befürchtet hatten.

Nach einer Explosion in einem Gewerbebetrieb hatten Mitarbeiter die Feuerwehr gerufen. Die Lage an der Weilenburgstraße war jedoch längst nicht so schlimm, wie die Einsatzkräfte befürchtet hatten.

Foto: Patrick Seeger / dpa

Heiligenhaus.  Großeinsatz der Feuerwehr Heiligenhaus: Es gab ein Feuer in einem Gewerbebetrieb an der Weilenburgstraße. Löschen musste die Wehr jedoch nicht.

Die Heiligenhauser Feuerwehr ist am Freitagabend zu einem großen Einsatz ins Gewerbegebiet an der Weilenburgstraße ausgerückt. Auf dem Werksgelände eines Automobilzulieferers war ein Feuer ausgebrochen. Wie die Feuerwehr auf Nachfrage der WAZ mitteilte, hätten sich die Firmenmitarbeiter vorbildlich verhalten. Löschen mussten die rund 40 Einsatzkräfte zwar nichts mehr, dennoch dauerte es gut anderthalb Stunden, bis sie wieder auf der Wache waren.

Bei einem Produktionsroboter, der Leitplatinen lötet, sei es zu einer Explosion, zu einer Verpuffung, gekommen, so der stellvertretende Wehrleiter Nils Vollmar. Es habe einen Knall und Flammen gegeben, woraufhin Mitarbeiter sofort den Feuermelder aktiviert hätten. Um 18.36 rückten demnach die ersten Kräfte zu dem Betrieb aus. Ein weiterer Mitarbeiter rief zudem zügig die Leitstelle des Kreises Mettmann an und bestätigte den Brand, weshalb insgesamt zehn Fahrzeuge zur Weilenburgstraße fuhren und sie für den Einsatz zeitweilig absperrten.

Beim Eintreffen war das Firmengebäude bereits geräumt

„Als wir eintrafen, war das Gebäude schon geräumt“, so Vollmar, „und wir hatten nichts mehr zu löschen.“ Zwar roch man das Feuer noch. Doch es hatte sich offenbar selbst gelöscht, weil es in einem Glaskasten ausgebrochen war und die Flammen wohl keinen Sauerstoff mehr hatten. Um auszuschließen, dass die Flammen etwa in einen Filter der Produktionsmaschine gewandert war, untersuchten die Feuerwehrleute diese mit einer Wärmekamera – und konnten schnell Entwarnung geben. Anschließend setzen sie einen Hochdrucklüfter ein, um das Gebäude zu entlüften und kehrten gegen 20 Uhr auf der Wache zurück.

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