Ab in die Mitte

Heiligenhauser Stadtfest verspricht vier Tage lang Party

V.l.: Jürgen Weger, Almuth Schildmann-Brack, Veronika Kautz und Thomas Langmesser fiebern dem Heiligenhaus Stadtfest entgegen.

V.l.: Jürgen Weger, Almuth Schildmann-Brack, Veronika Kautz und Thomas Langmesser fiebern dem Heiligenhaus Stadtfest entgegen.

Foto: Kirsten Gnoth

Heiligenhaus.  Immer ein Highlight: Das Heiligenhauser Stadtfest „Ab in die neue Mitte“. Vom 20. bis 23 Juni verwandelt sich die Innenstadt in eine große Party.

Es gibt Dinge, die werden im heimischen Wandkalender immer weitergetragen, sobald der neue da ist. Wer keinen Kalender aus Papier mehr nutzt, stellt im Handy die Wiederholungsfunktion ein. Das Heiligenhauser Stadtfest ist eine dieser Veranstaltungen – ein Dauerbrenner. Nicht nur viele Heiligenhauser fiebern dem Fest im Juni bereits entgegen, auch im Kulturbüro steigt mit jedem verteilten Flyer die Vorfreude. Das Programm ist bereits geschnürt: Mit Klassikern und neuem Sound.

Zum Auftakt liefern sich am Donnerstag, 20. Juni, die Volleyballer bereits ab 8.30 Uhr auf dem Sandfeld am Kirchplatz heiße Partien, die sich schließlich an allen vier Stadtfest-Tagen fortsetzen. Unterstützt werden die Sportler in diesem Jahr vom TV-Heiligenhaus. Zur offiziellen Eröffnung um 17 Uhr weht dann ein Hauch von Schottland über die Hauptstraße. Bürgermeister Michael Beck wird vom Dudelsackensemble auf die Bühne begleitet und läutet, ähm pfeift, das Stadtfest an. „Zu tomkante im Anschluss muss ich ja nicht mehr viel sagen, oder?“, fragt Jürgen Weger vom Kulturbüro. Nein, muss er nicht, auch wenn es in den letzten Jahren still um die Heiligenhauser Band geworden ist. Auf der Bühne am Rathaus wagt tomkante um 18 Uhr einen Neuanfang mit der frisch gebackenen Frontfrau Natalie Nikolaus am Mikro.

Headliner mit wuchtigen Gitarrenriffs

Celtica kehrt am Freitag um 20 Uhr nach Heiligenhaus zurück. Die sechs Musiker haben bereits vor zwei Jahren mitwuchtigen Gitarrenriffs den Rathausplatz zum Beben gebracht. Schon damals ohne Feuershow und auch in diesem Jahr sieht das nicht anders aus. „Das ist aus Brandschutzgründen nicht möglich. Sonst muss großflächig vor der Bühne abgesperrt werden und irgendwo muss auch noch das Publikum hin“, erklärt Kulturbüroleiterin Almuth Schildmann-Brack. Außerdem wird am Freitagabend gegen 18 Uhr bereits die Hauptstraße zwischen Westfalenstraße und Schulstraße gesperrt. Autos, die dann noch dort stehen, werden nach einem Kontaktversuch mit dem Besitzer abgeschleppt.

Sperrung der Hauptstraße wird verkürzt

Die Trödler können am Samstag ab 7 Uhr ihre Tapeziertische aufbauen. Die große Trödelmeile lädt dann zwischen 8 und 16 Uhr zur Schnäppchenjagd ein. „Dieses Jahr nutzen wir wieder beide Straßenseiten. Das war schon im vergangenen Jahr ein Erfolg und hat die Oberstadt belebt“, erinnert sich Veronika Kautz vom Kulturbüro.

Nach dem Ende der Trödelmeile wird die Sperrung der Hauptstraße verkürzt, so dass die Kreuzung Wülfrather Straße/Bahnhofstraße wieder frei befahrbar ist. Auf der Bühne wird es voll. Neben der Musikschule (12 Uhr) spielt „Ready Steady Sixties“ aus Mansfield Coversongs (15 Uhr). Ab 20 Uhr lässt „Kixx“ den Abend mit 80er Jahre Rock ausklingen.

Verkaufsoffener Sonntag und Vereinskultur

Am Sonntag präsentiert sich traditionell die Vereinskultur. „Rund 40 Vereine beteiligen sich in diesem Jahr“, freut sich Almuth Schildmann-Brack. Nicht nur mit verschiedenen Aktionen entlang der Straße, sondern auch auf der Bühne. Dort zeigen die Mitglieder der Tanzschule Heigl um 12 Uhr ihr Können, bevor sie vom „First Square Dance Club“ (14 Uhr) und den Linedancern (14.30 Uhr) abgelöst werden. Neben dem

bunten Treiben öffnen die Geschäfte ihre Türen und der Stadtmarketing-Arbeitskreis Handel veranstaltet ab 13 Uhr eine Modepräsentation. Musikalisch verabschiedet sich das Stadtfest mit Vogelgezwitscher in Folk-Manier. Fricklesome Amsel machen ab 16.30 Uhr Musik von und für Heiligenhauser. Und so soll es bei einer großen Party im Herzen der Stadt mit jeder Menge Lokalkolorit auch sein.

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