Waldtage

Was Heiligenhauser Schüler an Wissenswertem im Wald lernen

Auch die Klasse 4a der Tersteegen-Grundschule nahm an den Waldtagen teil, die unter der Schirmherrschaft des Schuldezernenten Björn Kerkmann (hinten 5. v. li.) standen.

Auch die Klasse 4a der Tersteegen-Grundschule nahm an den Waldtagen teil, die unter der Schirmherrschaft des Schuldezernenten Björn Kerkmann (hinten 5. v. li.) standen.

Foto: csh

Heiligenhaus.  Bei den Waldtagen hat jede Klasse der Tersteegen-Grundschule das Waldmuseum besucht. Und dort stand viel für die Kinder auf dem Programm.

Wer weiß eigentlich, welche Geräusche ein Igel macht? Die Kinder der Gerhard-Tersteegen-Grundschule schon. Denn sie haben nun an den traditionellen Waldtagen unter Leitung des Stadtförsters Hannes Johannsen zusammen mit dem Hegering Heiligenhaus-Hösel teilgenommen. Das war auch beileibe nicht das einzige, was die Schüler am Waldmuseum gelernt haben.

Modell zeigt, wie Wasser verdunstet

Neben den Waldtieren wissen die Grundschüler jetzt etwa auch viel mehr über den Klimaschutz, wie Hannes Johannsen sagte: „Das Thema ist ja derzeit allgegenwärtig. Wir haben beispielsweise darüber geredet, wie man schädlichen Plastikmüll vermeidet oder was für Auswirkungen Flächenversiegelungen auf die Umwelt haben.“ Dafür wurden auch anschauliche Beispiele gewählt. So konnten die Kinder etwa anhand eines Modells nachvollziehen, wie Wasser im Baum verdunstet und wie wichtig Bäume für das Klima sind.

An den Waldtagen, deren Schirmherrschaft der Heiligenhauser Schuldezernent Björn Kerkmann übernommen hatte, nahmen jeweils an einem Vormittag eine der vier Jahrgangsstufen der Tersteegen-Schule (mit zwei Klassen) teil – am Abschlusstag war dann die Kita Hetterscheidt dran. Dafür wanderten die Kinder jeweils von der Schule beziehungsweise dem Kindergarten zum Waldmuseum und wieder zurück. Für ihre Mühen wurden sie nicht nur mit geistiger Nahrung versorgt: „Es gab für sie auch eine Stockbrotparty“, so Förster Johannsen, der zudem Waldpädagoge ist.

Igel hören sich wie Geräusche aus einem Horrorfilm an

Auch Hans Teichmann vom Hegering war ganz angetan von den Waldtagen – besonders wegen der plastischen Möglichkeiten zum Lernen. „Das sorgt auch für einen Aha-Effekt“, so Teichmann. Einen solchen Effekt hatte auch Jerermy aus der Klasse 4a: „Mir hat am besten gefallen, dass wir die Waldtiere aus einem Ausguck beobachten konnten.“

Und wie ist das dann mit den Igel-Geräuschen? Die sind übrigens ganz knarzend und durchdringend, „fast wie in einem Horrorfilm“, erklärte Förster Johannsen lachend. Davor gefürchtet hat sich die Viertklässlerin Sina aber nicht: „Ich kannte die Geräusche schon und habe deswegen den Igel gleich erkannt.“

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