Hemer.

50 Freifunk-Router in Hemers Stadtgebiet

Freifunk gibt es jetzt auch rund um das Rathaus

Foto: Carmen Ahlers

Freifunk gibt es jetzt auch rund um das Rathaus Foto: Carmen Ahlers

Hemer.   Freies WLAN gibt es ab sofort im und rund um das Rathaus. Die Wirtschaftsinitiative hofft auf einen weiteren Einsatz der Einzelhändler.

Betrieben von Bürgern für Bürger, und das seit knapp drei Jahren mit großem Engagement: Ab sofort gibt es auch im und rund um das Hemeraner Rathaus kostenloses und anmeldefreies WLAN für jedermann. Das schont nicht nur das Datenvolumen der Nutzer, sondern bedeutet auch, dass wieder ein weißer Fleck in der Freifunkliste der Stadt Hemer verschwunden ist. Darüber freuten sich gestern nicht nur Bürgermeister Michael Heilmann und Kirsten Staubach (Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung), Julian Golpon (IT-Support Rathaus), Rainer Wiesemann und Klaus Hennecke von der Wirtschaftsinitiative, sondern auch die eigentlichen Macher, die ehrenamtlich arbeiten und keinen Cent für ihren Einsatz bekommen.

Mit einer Hand voll Router imMärkischen Kreis gestartet

Christian Falk, Dominik Fischer und Markus Werthmann sind vor drei Jahren „mit einer Hand voll Routern“ in 13 Städten im Märkischen Kreis gestartet; heute hat Freifunk-MK bereits 600 Router. Auch in Hemer war das Trio bereits sehr erfolgreich, aber Rainer Wiesemann hofft, dass bald noch mehr Hemeraner Geschäfte dabei sind, um das Freifunk-Netz zu erweitern.

In Hemer sind es mittlerweile einige größere Installationen vorgenommen worden; unter anderen in der Aloys-Huber-Halle in Sundwig, im Freibad, bei der SG Hemer, in der Grundschule Deilinghofen oder auch in der ZUE, was für die Flüchtlinge, die dort unterbracht waren, sehr wichtig war.

Mittlerweile haben sich auch einige Geschäfte auf Grund des Einsatzes der Wirtschaftsinitiative angeschlossen, und brandaktuell gibt es den Freifunk jetzt auch im Rathaus. Im Bürgerbüro wurde der Router platziert, und große Hinweisschilder weisen darauf hin, dass zum Beispiel wartende Kunden das freie WLAN nutzen können. „Viele Leute haben immer noch das Störverhalten im Kopf und nutzen deshalb den Freifunk nicht. Es läuft aber alles über Freifunk-Server und nicht über die Geschäfte oder Institutionen“, erläutert Christian Falk, dass die Nutzung des Freifunknetzes völlig unproblematisch ist.

Dankeschön für das ehrenamtliche Engagement

Ein herzliches Dankeschön gab es gestern von den Vertretern der Wirtschaftsinitiative und von Bürgermeister Michael Heilmann, der vor allem das ehrenamtliche Engagement in den Fokus rückte.

Die Suche nach neuen Freifunkpartnern wird weitergehen. Als nächstes wird der Kindergarten Bärenbande in Sundwig mit Freifunk versorgt. Was wird benötigt, um Freifunk anzubieten? Ein Router mit Freifunk Software, der rund 20 Euro kostet, und dazu ein kleines Plätzchen und eine Steckdose. Stromkosten fallen in Höhe von sechs Euro jährlich an.

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