Brand

Betonmischer brennt in der Werkstatt der Firma Erwentraut

Mit einer Wärmebildkamera haben die Einsatzkräfte das geschehen von oben auf dem Leiterwagen überwacht.

Mit einer Wärmebildkamera haben die Einsatzkräfte das geschehen von oben auf dem Leiterwagen überwacht.

Foto: Ralf Engel

Hemer.   Iserlohner Straße knapp eineinhalb Stunden gesperrt. 32 Einsatzkräfte der Feuerwehr sind mit sieben Fahrzeugen vor Ort gewesen.

Die Fahrerkabine eines Betonmischfahrzeugs ist am Freitagabend gegen 20 Uhr in der Werkstatt der Firma Erwentraut in Brand geraten. Aufgrund der Löscharbeiten musste die Iserlohner Straße für mehr als eine Stunde gesperrt werden. 32 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit sieben Fahrzeugen vor Ort. Verletzt wurde niemand.

Gegen 20.09 Uhr alarmierte der Brandmeldealarm die Feuerwehr, kurze Zeit später gegen 20.30 Uhr wurde die Alarmstufe auf „Feuer 2“ erhöht. Die Fahrerkabine eines Betonmischers stand in der Werkstatt der Firma Erwentraut in Flammen, die sich auf die Reparatur von Nutzfahrzeugen spezialisiert hat. Noch weit entfernt von der Werkstatt konnte man den Rauchgeruch wahrnehmen. Polizei und Feuerwehr sperrten die Iserlohner Straße ab, während die Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten den Brand in der Firma bekämpften.

Um die Gegend zu sichern, haben die Einsatzkräfte mit einer Lautsprecheranlage die Bewohner der umliegenden Wohnungen aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen. Zur Sicherheit holten die Einsatzkräfte eine ältere Dame aus der benachbarten Wohnung. Während der Löscharbeiten kamen auch ein paar Schaulustige in die Nähe des Einsatzortes. Diese wurden nach kurzer Zeit aber von den Feuerwehrleuten zum Gehen aufgefordert.

Ein Team aus vier Einsatzkräften hat gegen 20.40 Uhr zum Löschen des Brandes die Werkstatt mit Atemschutzgeräten betreten. Zwei weitere Einsatzkräfte sorgten für Luftschutzmaßnahmen. Ein Team aus zwei weiteren Feuerwehrleuten hat den Leiterwagen bestiegen und überwachte von oben mit einer Wärmebildkamera das Geschehen.

Gegen 20.50 Uhr wurde der Brandgelöscht. Die vier Einsatzkräfte verließen erst einmal die Werkstatt. Einer der Feuerwehrleute hatte noch Rückstände des Löschschaums auf der Kleidung. Das bedeutete aber nicht, dass der Einsatz der Feuerwehr beendet war. Noch eine Stunde nach dem Brand haben die Einsatzkräfte die Werkstatt mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern abgesucht.

Vor Ort ist auch der Inhaber der Firma, Frank Erwentraut, mit seiner Familie und einigen Mitarbeitern gewesen. „Zum Glück sind keine Personen zu Schaden gekommen“, sagte er. Nun müsse man in den nächsten Tagen erst einmal sehen, wie hoch der Schaden ist. „Die Firma ist für uns eine Herzensangelegenheit. Das ist unbeschreiblich schrecklich“, kommentierte er das Unglück. Die Brandursache ist laut Polizei noch ungeklärt.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben