Abriss

Einmalige Einblicke in die historische Drahtzieherei

Abriss AvB Adolf vom Braucke im Ihmerter Tal

Abriss AvB Adolf vom Braucke im Ihmerter Tal

Foto: Ralf Engel / Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung

Der Abriss der Industriebrachen im Ihmerter Tal schreitet voran.

Die Außenmauern des Drahtwerkes Adolf vom Braucke sind zur Ihmerter Straße hin gefallen und geben die Sicht auf das Innere des historischen Industriekomplexes im Ihmerter Tal frei. Das lockt immer mehr interessierte Zuschauer an. Wer Glück hat, stößt dabei auf ehemalige Mitarbeiter, die genau berichten können, was sich in welchem nun sichtbaren Raum befand. Bei ihnen schwingt beim Blick auf die Ruinen auch ein bisschen Wehmut mit, wenn der einstige Arbeitsplatz wie zum Beispiel die Schlosserei dem Erdboden gleich gemacht wird. Von 1890 bis 1992 ist auf der über zwei Hektar großen Fläche Draht gezogen worden.

Mit schwerem Gerät arbeitet sich die Baufirma im Auftrag des Verbandes für Flächenrecycling und Altlastensanierung (AAV) immer weiter ins Innere des Drahtwerkes vor. Die dicken Betonträger sind dabei für die Spezialbagger mit Greifer kein Hindernis. Das Baumaterial wird abgefahren und auf dem Gelände der bereits abgerissenen Firma Wilhelm vom Braucke/ Nadler sortiert. Das Vorrücken der Bagger in die hinteren Firmenbereiche wird immer schwieriger, da AvB teilweise unterkellert ist und die Gewölbe- und Betondecken die schweren Bagger nicht tragen.

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