Gewalttat

Frau nach Streit schwer verletzt - Mordkommission ermittelt

Der Rettungshubschrauber war bereits auf der Westendorfstraße gelandet. Die Verletzte wurde dann aber doch mit dem Krankenwagen in die Paracelsus-Klinik transportiert.

Der Rettungshubschrauber war bereits auf der Westendorfstraße gelandet. Die Verletzte wurde dann aber doch mit dem Krankenwagen in die Paracelsus-Klinik transportiert.

Foto: Ralf Engel

Ihmert.   Im Verlauf eines Streits ist eine Frau am Sonntagvormittag von ihrem Mann schwer verletzt worden. Eine Mordkommission ermittelt.

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Ein Familienstreit ist in Ihmert am Sonntagmorgen blutig eskaliert. Kurz vor 9 Uhr hatte eine Anwohnerin der Polizei über den Notruf gemeldet, dass es in der Nachbarschaft eine gewalttätige Auseinandersetzung eines Paares gebe. Als Polizei und Rettungskräfte vor Ort eintrafen, fanden sie eine 62-jährige Frau lebensgefährlich verletzt vor. Offenbar hatte ihr drei Jahre jüngerer Mann mit einer Schere auf sie eingestochen.

Während sich der Notarzt um die Verletzte kümmerte, wurde umgehend ein Rettungshubschrauber nach Ihmert beordert, der wenig später auf der Westendorfstraße außerhalb des Dorfes landete. Dann aber entschieden sich die Ärzte, die Schwerverletzte doch mit dem Rettungswagen direkt in die Paracelsus-Klinik einzuliefern, und die Hubschrauberbesatzung konnte wieder abrücken.

Auch der Täter, der nach Auskunft der Polizei psychisch krank sein soll, wurde zunächst in eine Klinik gebracht. Worum es bei dem Streit des Paares ging und was dies dramatische Reaktion des Mannes ausgelöst hat, ist noch nicht bekannt.

Die Ermittlungen hat eine Mordkommission der Hagener Polizei übernommen. Sie sollen heute weitere Erkenntnisse über die Hintergründe der Bluttat bringen.

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