Finanzen

Kontaktloses Zahlen wird beim Einkauf bevorzugt

Kontaktloses Zahlen: Immer mehr Kunden nutzen in der Corona-Krise diese Option. 

Kontaktloses Zahlen: Immer mehr Kunden nutzen in der Corona-Krise diese Option. 

Foto: Privat / Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung

Hemer.  In der Corona-Krise werden Berührungen vermieden. Viele Nachfragen haben Kunden zur PIN-Eingabe.

Aufgrund der Corona-Krise kommt das kontaktlose Bezahlen mit Karte immer häufiger zum Einsatz. Es ist eine der hygienischsten Bezahlmethoden, da jeglicher körperliche Kontakt mit Kassenpersonal und Bezahlterminals vermieden werden kann. Im März haben die Kunden der Sparkasse Märkisches Sauerland 22,4 Prozent mehr Kontaktlos-Transaktionen mit den Sparkassen-Cards im Handel getätigt als noch im Vormonat, die Tendenz für April ist weiter steigend.

Kontaktlose Zahlungen ohne den Einsatz der PIN sind mit der Sparkassen-Card und den Sparkassen-Kreditkarten je Transaktion bislang bis zu einem Betrag von 25 Euro möglich. Um das Bezahlen für Karteninhaber und Handel komfortabler und hygienischer zu gestalten, wird die Betragsgrenze auf 50 Euro angehoben. Die Anpassung der Bezahlterminals im Handel auf die neue Betragsgrenze von 50 Euro durch die Netzbetreiber/Acquirer wird voraussichtlich einige Wochen bzw. Monate in Anspruch nehmen und in mehreren Phasen, zum Teil individuell nach Regionen und/oder Branchen, vorgenommen werden. In einigen Großstädten wurden bereits erste Terminals aktualisiert.

Gesetzliche Vorgabe zuSicherheitsparametern

Da im Rahmen der Corona-Krise immer mehr Kunden dieses Bezahlverfahren nutzen, kommt es momentan zu vermehrten Kundenanfragen bei der Sparkasse. Die Kunden weisen häufig darauf hin, dass sie bei jeder kontaktlosen Bezahlung unter 25 EUR (in Kürze bis 50 Euro) zur PIN-Eingabe aufgefordert werden.

„Ursache dafür sind die gesetzlichen Vorgaben zu Sicherheitsparametern, so dass spätestens nach fünf Transaktionen oder nach einer Gesamtsumme von 150 Euro die Karte gesteckt und die PIN einzugeben sind“, erläutert die Sparkasse. Durch diese kontaktbehaftete Transaktion mit PIN am Händlerterminal würden die Sicherheitsparameter auf dem Karten-Chip freigeschaltet bzw. wieder zurückgesetzt und ein kontaktloses Bezahlen ohne PIN-Eingabe sollte in der Regel direkt danach wieder möglich sein.

Mit dem Smartphoneohne PIN-Eingabe bezahlen

Sofern Kunden komplett auf die PIN-Eingabe verzichten möchten, können die digitale Sparkassen-Card (girocard) oder die digitalen Kreditkarten auf dem Smartphone eingesetzt werden. Mit den biometrischen Authentifizierungsverfahren werden beim Bezahlen mit dem eigenen Smartphone ab dem ersten Cent mit der gewohnten Entsperrfunktion des Smartphones, zum Beispiel dem Fingerabdruck oder der Gesichtserkennung, Zahlungen freigegeben.

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