Herkulesstaude

Kreis findet abgemähtes Riesenbärenklau-Feld vor

Die Herkulesstaude hat sich großflächig auf dem ehemaligen Deponiegelände in Landhausen ausgebreitet.

Die Herkulesstaude hat sich großflächig auf dem ehemaligen Deponiegelände in Landhausen ausgebreitet.

Foto: Ralf Engel

Landhausen.  Die untere Landschaftsbehörde des Kreises hat die ehemalige Deponie zwischen Gaxberger Weg und Am Osterbrauck besucht.

Das rund zwei Hektar große vom Riesenbärenklau befallene Feld zwischen Gaxberger Weg und Am Osterbrauck hat die Untere Landschaftsbehörde des Märkischen Kreises Anfang der Woche auf einem Ortstermin besichtigt. Vorgefunden haben sie eine abgemähte Fläche. Die Firma Rethmann (Remondis) hatte, wie berichtet, schon vorher die gefährlichen Pflanzen beseitigt.

Eigentlich hatte die Firma erst zwei Wochen später den Riesenbärenklau abmähen wollen, wie es Ursula Erkens, Pressesprecherin des Märkischen Kreises, auf Nachfrage erklärt. Aufgrund des „öffentlichen Drucks“ habe sich die Firma aber dafür entschieden, schon vorher die Herkulesstaude abzumähen oder manuell mit der Machete abzuschlagen.

Abmähen ist keine langfristigeLösung für das Problem

Als eine langfristige Lösung betrachtet der Märkische Kreis das jährliche Abmähen allerdings nicht. „Da muss die Firma noch eine Lösung finden“, sagt Ursula Erkens. Für dieses Jahr sei das Thema aber für die Firma erst einmal erledigt.

Der Riesenbärenklau gehört zu den hartnäckigeren Arten von Unkraut. Die Samen, die die Pflanze massenhaft verbreitet, halten sich zehn bis 15 Jahre im Boden. Drei bis vier Jahre dauert es, bis die Samen keimfähig werden. Und dann kommt die zwei bis vier Meter hohe Pflanze wieder zum Vorschein.

Anwohner hatten vor zwei Jahren auf den großflächigen Bewuchs in ihrer Nachbarschaft hingewiesen. Danach hat die Firma Remondis die Flächen abgemäht.

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