Kunstrasen

Kunstrasen-Erneuerung kurzfristig verschoben

Der Kunstrasen in der Overhoff-Arena ist in einem sehr schlechten Zustand.

Der Kunstrasen in der Overhoff-Arena ist in einem sehr schlechten Zustand.

Foto: IKZ Hemer

Die SG Hemer muss geduldig sein, denn der Kunstrasen in der Overhoff-Arena wird erst 2020 erneuert.

Hemer. Lange haben die Fußballer der SG Hemer darauf gewartet, dass auch die Overhoff-Arena einen neuen Kunstrasen bekommt. Dieses Jahr sollte es soweit sein, aber die Sanierung wird jetzt in Absprache mit der SG Hemer auf nächstes Jahr verschoben. Der Grund: Bei der Auftragsvergabe hat es Probleme gegeben, so dass das Zeitfenster nun zu eng ist und sich die Erneuerung des Kunstrasens bis in die nächste Fußballsaison strecken würde.

13 Mannschaften imaktiven Spielbetrieb

Die SG Hemer hat aktuell 13 Mannschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen, und für den Verein wäre es scheinbar unmöglich geworden, mit allen Teams woanders im Hemeraner Stadtgebiet unterzukommen. „Zumindest habe ich keinerlei Rückmeldungen von den anderen Hemeraner Vereinen bekommen“, so der SG-Vorsitzende Volker Bähner.

435.000 Euro sind als Mittel für den neuen Kunstrasen im Haushalt eingestellt, und diese Summe steht auch im kommenden Jahr zur Verfügung. In diesem Jahr werden die Planungen und die Ausschreibungen noch abgeschlossen, heißt es aus der Stadtverwaltung. Baubeginn wird im nächsten Frühjahr in der Sommerpause sein.

Die CDU hat im Frühjahr des vergangenen Jahres den Antrag auf Sanierung gestellt, und bei einem Ortstermin zusammen mit dem Technischen Beigeordneten Christian Schweitzer wurde deutlich, dass der Kunstrasen aus dem Jahr 2004 seine statistische Lebensdauer bereits überschritten hat. Der Kunstrasen ist an vielen Stellen stark beschädigt und nur provisorisch geflickt worden.

Profitieren von der Sanierung sollen nicht nur die Fußballer der SG Hemer, sondern auch die Hemeraner Schulen, die die Overhoff-Arena für Unterricht und Wettkämpfe nutzen. Deshalb soll zumindest die dem Umkleidegebäude gegenüberliegende Gerade der Laufbahn erhalten und die Tartanschicht erneuert werden.

„Jetzt heißt es, noch ein Jahr zu warten“, zeigte sich Volker Bähner im Gespräch mit unserer Zeitung enttäuscht.

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