Museum

„Puck“ weckt Erinnerungen nicht nur der Deilinghofer

Fördervereins-Vorstandsmitglied Peter Rymarzik (li.) und Sponsor Engelbert Himrich (re.) begrüßten Familie Schuwirth als 500. Besucher.

Fördervereins-Vorstandsmitglied Peter Rymarzik (li.) und Sponsor Engelbert Himrich (re.) begrüßten Familie Schuwirth als 500. Besucher.

Foto: Privat / IKZ

Hemer.  Der Förderverein begrüßte den 500. Besucher im Eishockey-Museum am Sauerlandpark.

„Kleine Stadt, geiler Verein, beste Fans, schöne Ausstellung“, „großartiges, liebevoll eingerichtetes Museum oder „ein echter Leuchtturm für die Eishockey-Tradition im Sauerland“: Dies sind nur drei Kommentare im Gästebuch, die die Begeisterung über das Eishockey-Museum „Puck“ widerspiegeln. Am 13. Öffnungstag hat das Museum am Sauerlandpark den 500. Besucher begrüßen können.

Engelbert Himrich, Sponsor des einzigartigen lokalen Eishockey-Museums und Fördervereins-Vorstandsmitglied Peter Rymarzik überreichten Roosters-Fan Marco Schuwirth aus Kalthof einen Gutschein für zwei Sitzplatzkarten. Mit ihm freuten sich seine Ehefrau Daniela sowie sein Kinder Paul und Emma, die jeweils einen „Puck“ geschenkt bekamen.

Iserlohner Roosters aufden Spuren des ECD

Mittlerweile geht das Museum mit großem Schritten auf die 1000er Marke zu. Dazu beigetragen haben am Montag auch die Iserlohn Roosters. Bei einer Museumsbesichtigung wurde das runderneuerte DEL-Team an die Deilinghofer Ursprünge des Eishockeys erinnert.

Viele Erinnerungen an diese Zeit bringen auch Besucher mit. „Es kommen immer wieder alte Deilinghofer, für sie ist es ein Teil ihrer Jugend“, berichtet Rainer Tüttelmann vom Förderverein des Museums über sehr emotionale Begegnungen. Erst kürzlich hat sich ein Deilinghofer auf einem Foto als jungen Burschen beim Straßenhockey wiedererkannt. Die damaligen Freunde sollen nun für einen gemeinsamen Museumsbesuch vereint werden. Ohnehin würden viele Besucher ein wiederholtes Kommen ankündigen, denn für alle Hör- und Filmstationen werde ausreichend Zeit benötigt.

Mit dem Start des Museums ist der Förderverein sehr zufrieden. Fans aus dem gesamten Bundesgebiet, ja sogar aus Dubai waren bereits in der Ausstellung am Sauerlandpark. Der legendäre ECD-Torjäger Bobby Reynolds schrieb „The museum is amazing, so beautiful“ ins Gästebuch. Auch Anhänger der Kölner Haie haben sich mit ihrem kölschen Fanlied verewigt. Die regulären Öffnungszeiten von Freitag bis Sonntag (13 bis 17 Uhr) ermöglichen zurzeit 26 Ehrenamtliche. Zu ihnen zählen auch die Ehemaligen Gerd „Opa“ Möller, Dieter Brüggemann, Joachim Eling oder Steffen Klau.

Museumseingang nochschlecht zu finden

Auch die aufwendige Technik hat sich bewährt. Besonderer Beliebtheit erfreut sich die 3D-Brille. Hier wird ein rund dreiminütiger Film gezeigt, der einen Live-Eindruck von der Kabine der Roosters, dem Kabinengang sowie auf dem Eis ermöglicht. „Die Besucher gehen respektvoll mit den Exponaten um“, zieht Rainer Tüttelmann eine erste Bilanz.

Probleme haben Besucher mit dem Zugang, der sich außerhalb des Sauerlandparks auf der Gebäuderückseite am Nelkenweg befindet. Mit zusätzlichen Schildern während der Öffnungszeiten, aber auch schon mal persönlichem Abholservice an der Tür, gibt es bis zum Neubau des Eingangs auf der Stadtseite eine Übergangslösung.

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