Stadtbild

Rat gibt Entwurf zum Hallenbad frei

Im 3D-Film zeigt die Stadt das geplante Hallenbad auch von außen. Die Außenanlagen könnten sich allerdings noch verändern.

Im 3D-Film zeigt die Stadt das geplante Hallenbad auch von außen. Die Außenanlagen könnten sich allerdings noch verändern.

Foto: Privat

Hemer.  FDP äußert Kritik zu den Außenanlagen. Politik soll Einfluss auf das Außenbild haben.

Der Rat der Stadt hat in seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien am Dienstagabend die Entwurfsplanung für den Neubau des Hallenbades freigegeben. Nun kümmert sich die Verwaltung um die weitere Planung und die bauliche Umsetzung des Projekts. Das Bad soll ein L-förmiges Becken mit Hubboden sowie einen Sprungturmbereich und einen Eltern-Kind-Bereich enthalten.

Bevor sich der Rat aber einstimmig mit drei Enthaltungen für die Freigabe des Entwurfs entschieden hat, kamen noch Einwände von Seiten der FDP. Ortsvorsitzende Andrea Lipproß kritisierte die geplanten Außenanlagen des Gebäudes. „Das 28 Meter tiefe Becken scheint mir aus Kosten- und Umweltsicht nicht notwendig zu sein“, nannte die Ratsfrau ein Beispiel. Aus diesem Grund schlug sie vor, die betreffenden Baugruppen aus der Kostenplanung zu nehmen.

Baudezernent Christian Schweitzer erklärte vor dem Rat im Grohe-Forum, dass im Bezug auf die Außenanlagen noch Veränderungen möglich seien. Den Antrag der FDP abstimmen zu lassen, hatte sich damit erst einmal erledigt. Dass die Politik aber noch Einflussmöglichkeiten haben soll, wurde im Protokoll festgeschrieben. „Wir wollen nicht, dass die Außenanlagen zum festgeschriebenen Kunstwerk werden“, legte Lipproß ihren Protest dar. Bei der Abstimmung zur Hallenbad-Entwurfsplanung enthielt sich die FDP.

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